Alle Artikel mit dem Schlagwort: Familie

adventskalender nr.1 und jede menge vorweihnachtsstimmung

Der Sonntag ist vorbei und war gefüllt mit prä-adventlichen Tätigkeiten, den Arbeiten für ein Schulprojekt vom Herzensmädchen, der ersten Xmas-Musik, einem Spaziergang durch den Kiez mit dem Goldkind und einem ausführlichen Familien-Dinner. Mit Sonntagsbraten! Außerdem habe ich den ersten von vier Adventskalendern fertiggestellt, den für mein Bonner Patenkind. Der ist richtig schön geworden und passt dennoch perfekt in den Karton zum Verschicken. Ich bin gespannt, wie sie ihn findet! Hier kommen die Bilder zum Tag. Happy Sunday! Anna Luz de León on Google+

Kulinaris, Hell's Kitchen en route, Kochen nach Anweisung

hell’s kitchen en route ::: kochen nach anweisung

Dieser Blogartikel ist eigentlich off-topic. Und außerdem längst überfällig. Off-Topic, weil es weder um Berlin, noch ums Mama-Sein, noch um Kinder auch nur im Entferntesten geht. Und überfällig, weil das, worum es geht, schon 10 Tage her ist. Aber manche Sachen sind so schön und so etwas Besonderes, dass ich dennoch darüber schreiben möchte. Hätte mich nicht mein abartiger Hexenschuss in Schach gehalten, mit dem ich mich seit einer Woche beschäftigen muss, hätte ich längst darüber gebloggt. Schon letzte Woche! Aber die Dinge des täglichen Lebens fordern ihren Tribut, wer wüsste das besser als Eltern. Mit Wirbelsäulen ist es also diesbezüglich nicht anders als mit Kindern: sie machen nicht das, was man sich vorstellt, das sie tun sollten. So sitze ich auch jetzt, den Rücken mit bunten Kinesiotapes lustig verziert, auf einem von meiner lieben Nachbarin ausgeborgten pinken Petziball und spüre sie: das Kreuz-Darmbein-Gelenk und die Ileosakralfuge. Kannte ich vorher noch nicht, diese beiden. Aber immerhin sitze ich. Und blogge. Finally! Ich habe also vorletztes Wochenende gekocht. Nicht alleine sondern im Pulk. Und außerdem, ganz …

home is where the heart is ::: facetten von heimat

Ein Wochenende im Westerwald. Endlich. Bis Freitag morgen glaubte ich nach dieser turbulenten Woche noch kaum daran, aber wir haben es wirklich alle dorthin geschafft. Ins Haus meines Vaters und seiner Frau, unserer liebsten Viola (nein, so heißt sie nicht, das ist nur die Familienübertragung des unschönen Wortes Stiefmutter). Gleich nach unserer Ankunft herrscht eine wunderbare Großeltern-Kinder-Idylle: Spiele werden gespielt, Witze werden erzählt und langsam aber sicher breitet sich die Ursuppe aus mitgebrachten Schleich-Elfen, Dinos, Barbies, Büchern, Stiften und Zeichenpapier, Schuhen, Kuscheltieren und Puppenkleidung überall aus. Mittags gibt’s eine Suppe, dann gehen wir zu einem Kochkurs und die anderen Großeltern mit den Kindern zu einem Martinszug… … ich bin mitten drin im wunderbaren Großfamilienleben, das wir in Berlin oft vermissen. Ich bin zu Hause. Und das ist für mich auf eine Art eine Überraschung. Denn dieses Haus, in dem mein Vater mit seiner Frau schon seit fast 13 Jahren lebt, war bis letztes Jahr niemals unsere Anlaufstelle, wenn wir hier her kamen – das war immer das Haus meiner Mutter. Das war mein Zuhause, das …

brigitte mom-blogs II: es soll herzen regnen!

Mein zweiter Tag als gelisteter Blog bei Brigitte Mom-Blogs ist fast vorbei, und ich habe schon sage und schreibe 52 (in Worten: zweiundfünfzig!) Herzen. Also Eure Herzen! Geliehene Herzen. Likes. Klicks. Wie auch immer. Und die Freude darüber wird nicht kleiner, im Gegenteil: Danke, danke, danke – ich bin sehr glücklich und fühle mich geehrt und beschenkt. Und weil ich das so schön finde, habe ich natürlich selbst auch die Blogs auf der Brigitte-Seite durchgeklickt (na gut, nicht alle…) und mein Herz ein paarmal verschenkt, damit auch andere Mama-Bloggerinnen sich hoffentlich so freuen, wie ich. Statt eines Blog-Awards, den ich bisher selbst noch nie erhalten habe, mache ich jetzt mal hier eine Liste meiner Top 5 unter den viele schönen Brigitte-Mom-Blogs. Die Kunst den Alltag zu feiern – Blog von Papagena mit vielen wunderschönen Fotos, Texten und Gedanken. Ich mag die Kombination aus persönlichen Bildern und Texten. Außerdem eingebunden: ein sehr schönes Fotoprojekt von pimpinella. a lovely journey – Saskias ästhetischer Blog rund um ihre Familie, die Dinge, die sie mag und – Design. Engelenchen …

sister love

Meine Kleinste ist krank. Das ist eigentlich immer das Kind, das auch noch im Patienten-Status fröhlich und unkompliziert ist, aber diesmal hat es selbst ihr die Laune verhagelt. Sie ist quengelig, weinerlich, einfach krank. Gestern abend war sie am Ende ihrer  Kräfte und saß jammernd, ein Häufchen Elend mit verstopfter Nase und permanentem Hustenreiz, auf ihrer Bettkante in Erwartung meiner Behandlung mit Nasentropfen, Einreibung&Co. Da eilte die große Schwester herbei, von ihrem Geheul angelockt – und zerfloss fast vor Mitleid. Und es entspann sich folgender, herzzerreißender Dialog zwischen den beiden Schwestern: Anna Luz de León on Google+

seahorses and bear

Diese Bilder habe ich genau heute vor einem Jahr aufgenommen, und wenn ich sie jetzt anschaue, kann ich kaum glauben, was in diesem Jahr alles passiert ist in unserer Familie, mit uns 5en. Wunderbares, Anstrengendes, Aufregendes. Diese drei, meine drei, haben solche Sprünge gemacht, es ist faszinierend. Hätte ich vor einem Jahr mit einem 365-days-Fotoprojekt begonnen, wäre das mein Startbild gewesen. Und ich wäre jetzt fertig. Meine zwei süßen Seepferdchen-Gesichter. Und der ungefährlichste Bär der Welt! Anna Luz de León on Google+

poems for a lifetime

Seit Tagen denke ich über ein 365-Tage-Projekt nach. Seit ich über The Skeptical Mother auf die ganz und gar wundervolle Seite von Georgia Brizuela aus Brisbane gestoßen bin. Sie ist eine Fotografin, die vor über einem Jahr auf ihrem Blog ein solches Projekt begonnen hat und jetzt in der zweiten Runde ist. Sie fotografiert und dokumentiert das Leben ihrer beiden Kinder, das ihrer Familie, ihrer Freunde und natürlich ihre eigenen Sichtweisen darauf und stellt die Sachen auf ihre Seite Documenting Delight ein – jeden Tag veröffentlicht sie dort ein Foto. Das war ihr erklärtes Ziel. Inzwischen hat sie daraus Bildbände gemacht, in erster Linie für ihre beiden Kinder. Ich kann ganz gut fotografieren, aber natürlich nicht auf einer professionellen Ebene und ich tue mich ein bisschen schwer mit der Idee, mein ganzes Leben so komplett öffentlich zu machen – das, was ich hier mache, ist gerade Striptease genug für mein Empfinden. Aber die Idee faszinierte mich gleich und geht mir seit Tagen nicht mehr aus dem Kopf: ein 365-Tage-Projekt, mit zu lesen auf einem Blog, auf meinem …

cry baby

Ich hasse es, wenn meine Kinder weinen. Und es ist nicht nur dieses unerträgliche Gefühl, sie leiden zu sehen (und zu hören!), das mir ins Herz schneidet. Oder der Anblick ihrer traurigen kleinen Gesichter. Oder der Schreck, wenn sie sich verletzt haben, der bange Moment, in dem mein Mutterohr unterscheiden muss zwischen dem Weinen wegen eines aufgeschürften Knies oder dem Weinen, weil was gebrochen ist, genäht werden muss oderoderoder. Nein, da gibt es noch mehr und viel weniger liebevolle oder besorgte Aspekte. Ich finde das Geheule abscheulich, dass die Kinder anstimmen, wenn sie ihren Willen nicht kriegen. Es ärgert mich, wenn die Tränen dokumentieren, dass sie irgend einen Bödsinn durchsetzen wollen, via Weinen, weil ich vorher schon NEIN gesagt habe. Ich kann das von Kindergezänk verursachte Gekreisch nicht leiden, dass die Tränen begleitet, wenn sie sich um etwas streiten, sich angiften, gemeine Sachen sagen oder sich sogar gegenseitig hauen/haareziehen/schubsen/random. Und der unrühmlichste Anteil in mir, der das Weinen der Kinder gerne beenden möchte, ist der, der nicht will, dass die Kinder sich im Beisein anderer …