Manche Dinge passieren plötzlich, obwohl man sie kommen sieht. Seit Wochen befasse ich mich, wie viele andere Menschen in meinem realen und virtuellen Umfeld, mit der Situation der Geflüchteten hier in Deutschland, insbesondere in Berlin. Ich war am LaGeSo, habe mich für #bloggerfuerfluechtlinge stark gemacht, ich habe Geld und Klamotten gespendet, ich habe darüber geschrieben und die Beiträge über die Arbeit von Kolleginnen geteilt, die sich ehrenamtlich voll reinknien, wie zum Beispiel Tanya von Lucie Marshall, Stefanie von Lesen Leben Lachen oder Lisa von Stadt-Land-Mama. Und die ganze Zeit über dreht sich in meinem Kopf der Gedanke: was kann ich außerdem tun?

Wir haben als Familie viel darüber gesprochen und einige nicht fertig gestellte Artikel liegen hier im Entwurfsordner, in denen ich versucht habe, zu reflektieren, was und wie die Kinder sich äußern. Der Lieblingsbub hatte beispielsweise alle Schlafplätze im Haus zusammen gezählt und mir vorgerechnet, wie viel mehr Personen hier wohnen könnten und das Goldkind tat dassellbe mit den Plätzen am Esstisch: "Hier können zwölf Menschen sitzen, wenn sie nicht zu groß sind, Mama. Wir sind aber nur 5, können also noch 7 kommen." Der Mann und ich haben allerhand Ideen gehabt und verworfen und sind letztlich beim Spenden, Schreiben, drüber Reden, im Hintergrund Leute verknüpfen und Helfer*innen unterstützen… geblieben.

Bis gestern. Gestern am frühen Abend postete Tanya auf Facebook einen Aufruf, in dem sie nach einer Unterkunft auf Zeit für eine Flüchtlingsfamilie aus Afghanistan suchte: Vater, hochschwangere Mutter und kleines Mädchen. Und auf einmal war es klar: das ist die Familie, die wir aufnehmen. Wir haben ein Gästezimmer, es gibt sogar ein Extrabad, es gibt Platz am Esstisch und keinen Mangel an Bereitschaft, andere Menschen in unsere Mitte zu lassen. Ich schrieb Tanya sofort eine Nachricht und war für einen Augenblick selbst schockiert über meinen Vorstoß. Wir telefonierten kurz und ich sagte Tanya, ich müsse pro forma wenigstens einmal alle Familienmitglieder befragen und würde mich wieder melden. 

 
Dann kam der Familienrat. Die Kinder und ich gingen alles durch, der Mann weilte währenddessen am Telefon in der Schweiz und gab seinen Senf fernmündlich dazu. Wir durchliefen, glaube ich, alle Emotionen, die so aufkommen können, von Euphorie und Tatendrang bis hin zu Zweifeln und auch Ängsten. "Wir kennen die doch ü-ber-haupt nicht, Mama! Was ist, wenn die doof sind?" Ja, was ist, wenn die doof sind? "Dann wollen wir immer noch nicht, dass diese Mutter ihr Kind auf Berlins Straßen zur Welt bringt, oder?" Nein, das wollen wir nicht.

Wir redeten hin und her während ich kochte und in Gedanken tausend Szenarien durchging: wie würden wir uns verständigen? Was würden wir tun, wenn das Baby sich auf den Weg macht? Was braucht diese Flüchtlingsfamilie noch von uns, außer einem Dach über dem Kopf, dem Wäscheservice und einer warmen Mahlzeit? Wie würde es sich anfühlen, mit wildfremden Menschen das Haus zu teilen, die komplett andere Traditionen haben als wir, eine Sprache sprechen, die wir nicht mal lesen können und die Gottweißwas durch haben, ehe sie hier gelandet sind?

Und dann fiel es mir auf: wie muss es sich für S I E anfühlen? Wie muss es sein, in einem fremdem Land angekommen zu sein, hochschwanger mit einem kleinen Kind an der Hand, nicht wissend, wie und wo es weitergeht? Angewiesen auf die Hilfe von fremden und festgezurrt in den Mühlen von nicht gerade zuvorkommend agierenden Behörden? In der Warteschlange am Lageso für Wochen? In einer Unterkunft mit über 1000 anderen Geflüchteten aus vielen verschiedenen Ländern, nicht wissend, wann die Wehen einsetzen und wie und wo die Geburt stattfinden soll?

Ich dachte darüber nach, was ich geben kann, worin ich gut bin und was ich anzubieten habe, und plötzlich war die Antwort ganz einfach: ich habe den Platz, ich habe die Mittel und ich bin echt gut im Bemuttern. Ich meine, richtig gut. Ich bin quasi die Mutter aller Bemutterer und Bemutterinnen, also wer, wenn nicht meine Familie und ich sollten hier unsere Herzen und Türen öffnen für diese kleine in der Fremde gestrandete Familie? Die Antwort war plötzlich ganz klar. Ich griff zum Hörer und telefonierte erneut mit Tanya. Diese Familie würde hier für die nächsten Wochen ein Dach über dem Kopf finden. Bemutterungsservice inklusive.

Und heute war es dann soweit: ich brachte die Kinder in die Schule, machte einen Großeinkauf, rief unseren Freund Robert zur Hilfe und machte mich mit seiner Unterstützung ans Möbelrücken und Bettenbeziehen. Ich kochte Ratatouille, startete einen Aufruf auf Facebook, in dem ich Freund*innen und Bekannte nach Spenden für das Neugeborene fragte, das hier demnächst wohnen wird. Ich holte die Kinder ab, blitzduschte alle, beaufsichtigte Hausaufgaben und dann… warteten wir.

Schließlich sind sie angekommen, eine kleine erschöpfte Familie, die scheu und müde auf unserem Teppich saß und Tee trank. Die Kinder brachen das Eis mit Christoph Niemans großartiger App "Petting Zoo", die das kleine Mädchen zum Lachen brachte und dann aßen wir Ratatouille, schleppten die Koffer ins Gästezimmer und kommunizierten derweil mit Händen und Füßen und der Hilfe von Google Translate.

Was mich wirklich umgehauen hat, war die schier unglaubliche Welle an Hilfsbereitschaft via Facebook, Telefon und auch durch Spontanbesuche. Die liebe Anja von Von guten Eltern bot ihre Hebammendienste für die junge Mutter an, eine meiner Lieblingsnachbarinnen brachte mir eine große Tasche mit frisch gewaschenen Babysachen, Mulltüchern, einer Wickelunterlage und einem Minischneeanzug, eine andere rief an und bot Hilfe und moralische Unterstützung an, Suppen wurden angekündigt, Keller nach passender Kleidung durchsucht und sogar finanzielle Unterstützung für uns wurde per Facebook angeboten. Binnen kürzester Zeit waren ein Stuben- und ein Kinderwagen organisiert und die Angebote hören nicht auf. Das hat mich wirklich sprachlos gemacht. Und glücklich! Die Hilfe und Unterstützung von Nachbarn und Freunden ist gigantisch und tut unheimlich gut.

Wir sind nicht alleine mit dem Wunsch, zu helfen. Wir mögen jetzt diejenigen sein, die ihr Gästezimmer für eine Flüchtlingsfamilie geräumt haben, aber das ist nur eine Momentaufnahme. Es gibt viele von uns, eine virtuelle und eine ganz reale Lichterkette der Menschlichkeit da draußen, die uns trägt. Viele, viele gute Menschen tun das Richtige. Und ich weiß, dass das, was wir jetzt tun, ebenfalls das Richtige ist.

Unser Abenteuer als Obdach für eine Familie von Geflüchteten hat begonnen. Seit heute sind wir acht (und demnächst neun!). Und wir werden uns schon zusammen raufen. I'll keep you posted.

signatur

 

43 Kommentare

  1. Liebe Anna,

    ich finde das großartig, wobei großartig noch nicht wirklich ausdrücken kann, was mir durch den Kopf schießt, während ich deine Zeilen lese. Ich ziehe meinen Hut vor dir und deiner Courage, Hilfsbereitschaft und Liebe, die zu in die Welt hinausstrahlst. Danke, dass es solche Menschen wie dich gibt, das macht Hoffnung. ♥

    Halte uns auf dem Laufenden.

    Liebe Grüße in die Nacht
    Sandra

  2. WOW. Und DANKE, dass es so gute, großherzige, starke Menschen gibt wie dich und deine ganze Familie. Deine und eure Hilfsbereitschaft hat mich gerade zu Tränen gerührt. Ich bin unglaublich gespannt, was du uns erzählen wirst von diesem „Abenteuer“.

  3. Liebe Anna,

    eigentlich finde ich grad gar keine Worte, um zu beschreiben was ich mir beim Lesen grad gedacht habe. Nach den schlimmen Nachrichten von früh bis  spät lese ich zu später Stunde von Dir und Deiner wunderbaren Familie. Schön, dass es Menschen wie Euch gibt, mit soviel Herz, Mut und Wärme. Einfach nur wow, was besseres fällt mir grad nicht ein, aber loswerden wollte ich es trotzdem mal! 

    Alles Gute für die kommende Zeit und von Herzen viel Glück für die kleine Familie und die Geburt. 

    Tanja

  4. Anna, würde ich nicht so weit weg wohnen…ich würde morgen auf Deiner Matte stehen…einfach nur, um Dich einmal kurz zu drücken. Ich heul grad Rotz und Wasser, weil ich Dich, Deine Gedanken, Dein „Einfach-Machen“, Deine Kinder und Euer Herz so toll finde!

  5. Liebe Anna,

    was für ein großes Herz Ihr habt – unglaublich! Ich hoffe, es inspiriert ganz viele Menschen. Mich hast Du in jedem Fall erreicht.

    Alles Liebe für Euch acht/neun

    fee

     

  6. Liebe Anna, du machst das so toll und ich freue mich sehr, dass du uns an diesem Abenteuer und an dieser völlig neuen Situation mit einer Grossfamilie von 8 bzw. bald 9 Menschen bei teilhaben lässt und deine Gedanken und Erlebnisse mit uns teilst. Ich wünsche euch nur das Allerbeste! Lynn

  7. Ich sitze hier mit Tränen in den Augen am Rechner… wunderbare Geste, wunderschöne ehrliche Worte… Anna, dir und all deinen Mitbewohnern alles alles Liebe!

  8. Ich heul hier gerade mal eine Runde, bei der Vorstellung wie es sich für die Familie anfühlt. Drücke euch die Daumen für die nächsten Tage und finde euch einfach großartig!
    Liebe Grüße vom Deich
    Claudia

  9. Ich bin sprachlos Luzie! Großartig! Ihr seid ein Vorbild an Mitmenschlichkeit, Toleranz und Nächstenliebe. Viel Glück!

  10. Wow, ihr habt wirklich Mut!
    Wir haben hier leider nicht den Platz, aber selbst dann wüsste ich nicht, ob ich es wuppen könnte eine ganze Familie zu beherbergen und dabei haben wir nur ein eigenes Kind. Ihr seid klasse!

    Ich habe hier noch sehr gute Mädchenkleidung ab ca. Größe 62 bis 86/92 liegen. Bei uns möchte sie keine Organisation haben bzw. sie sammeln sie nur und geben sie erst nach der Registrierung an die Leute ab. Die Lager sind übervoll.
    Wenn ihr davon etwas gebrauchen könnt, dann sagt einfach Bescheid.

    Liebe Grüße
    Nicole

  11. Ich finde es toll und bewundernswert, dass Ihr das „allein“ macht. Wir haben im Haus eine solche Familie aufgenommen, die Mutter bekommt auch in ein paar Tagen ihr zweites Baby, der vierjährige Bub ist recht traumatisiert und redet nicht – keine leichte Situation für alle. Umso wichtiger, dass sie hier sein und bleiben können, einen sicheren Ort haben, der Vater sich im haus einbringen kann wo es geht und seine innere Verzweiflung ob des Nichtstunkönnens und Nichtversorgenkönnens seiner Familie etwas bewältigen kann. Es tauchen immer wieder neue Fragen und Sorgen auf, an die man im Vorfeld nicht denken kann – die Kulturunterschiede sind nicht zu unterschätzen. Aber es ist gut, richtig und wichtig und mir scheint es das Mindeste, was wir tun können.

    Ihr seid großartig, ich wünsche Euch ein gutes Zusammenwachsen und der Familie Alles Gute!

  12. Respekt! Ich gestehe, ich könnte es nicht. Warum, will ich nicht näher erläutern. Aber ich bewundere alle, die es tun, können, MACHEN!!!!! Ich habe auch schon viel geholfen und werde es auch noch tun. Aber jemanden aufnehmen ist definitiv noch mal eine ganz andere Hausnummer!
    Falls es euch noch an irgendetwas fehlt, sag gerne Bescheid. Sinnlos jetzt was loszuschicken muss ja nicht sein. Aber vielleicht gibts ja noch etwas dringendes was benötigt wird. Gerne melden!
    Viel Glück euch allen, bei diesem unglaublichen Erlebnis! Liebe Grüße Martina.

  13. Das was ihr da gerade macht (und euren Kindern vorlebt) ist unbezahlbar: Echte Nächstenliebe! Nicht nur reden sondern handeln… mir fehlen gerade die richtigen Worte um zu sagen, wie großartig ich diese Aktion finde.

    Alles Gute und Liebe Grüße,
    Patricia

    • Dein Kommentar fasst perfekt meine Gedanken in Worte.
      Ich habe größten Respekt vor der Berlinmittefamily und wünsche ein reibungsloses, bereicherndes Zusammenleben.

  14. Elfriede Harth Antworten

    Das ist ja eine wirkliche Weihnachtsgeschichte Wochen vor Weihnachten! Wunderbar! Ich wünsche Euch allen viel Gutes und Liebes.

  15. Hallo,

    ich wünsche euch eine bereichernde Zeit zusammen !

    Viel Kraft und schöne Momente! VG

  16. Liebste Anna, 

    DANKE! Das ist so wundervoll!! Wir sind zwar weit weg, aber wenn noch irgendwas fehlt, lass es mich gerne wissen und ich schicke es gern aus Mittelhessen. 

    Mich umarme dich fest und ziehe den Hut! DANKE!❤️

  17. Sandra Matteotti Antworten

    Ganz grosse Hochachtung vor soviel Hilfsbereitschaft, Mitgefühl, Tatkraft. Liebe Grüsse aus der Schweiz, Sandra

  18. Liebe Anna, ich finde das klasse! Für Dich, für Deine Kinder und vor allem für die Familie. Ich bin gespannt wie es weitergeht und wünsche alles Gute. Danke!

  19. WOW, das ist großartig!
    Wie alt ist das kleine Mädchen? Ic würd ihm gern ein „große Schwester“-Shirt machen. Schreib mir doch kurz eine Mail, wenn Du die Zeit dazu findest.
    LG, Yvette

  20. Das ist für mich eine vorgezogene Weihnachtsgeschichte. Ich wünsche euch und euren neuen Mitbewohnern alles Gute! 

  21. Helfer Ohne Innen Antworten

    Ohgottogott …. Helfer*innen … Sternchentext-Schreibweise, das kann doch hoffentlich nicht Dein ernst sein.

    Schade eigentlich, ein solch reaktionärer Schreibstil lenkt von der eigentlich doch schönen Geschichte ab.

    • Siehst du – so unterschiedlich ist die Welt – denn ich hoffe, es nicht dein Ernst so einen Unsinn zu kommentieren.

  22. Liebe Anna, ich hatte Tränen in den Augen als ich deinen Text gelesen habe. Danke, dass es Menschen wie dich gibt. Das ist ein großer Schritt. Ich habe großen Respekt vor dir und deiner Familie und wünsche euch, dass ihr euch alle gemeinsam mit der Familie einlebt und dass die eure Hilfsbereitschaft annehmen lernt. Leicht ist das bestimmt nicht.

    • Danke dir für deine Worte. Wir geben uns alle große Mühe und die Kinder entspannen das alles unglaublich. Die spielen eben einfach zusammen, farsi, deutsch, schnurzpiepegal. Das bringt alle zum Lachen und macht es leichter.

  23. Toll! Ich finds großartig! Du kennst mich zwar nicht,  aber bitte schreib mir eine Mail wenn noch was fehlt, dann schicke ich ein Paket. Wenn es etwas Großes ist, dann suche ich Unterstützung,  also keine Scheu.

    Ihr seid echt ein Vorbild! Danke!

  24. Ich finde das sehr toll, was Ihr macht, wenn das hier gefragt wäre, könnten und würden wir das auch machen.
    Ich hab beruflich mit dem Thema zu tun, schaue aber seit Wochen nicht mehr „über den Tellerrand“ meiner Arbeit – soll heißen, dass ich zwar täglich „meine“ über 300 Flüchtlinge betreue, aber gar nicht mehr mitbekomme, was in anderen (so fernen wie Berlin) Städten abläuft.
    Deswegen meine vielleicht etwas naive Frage – warum gibt’s in Berlin denn bis heute immer noch nicht für jeden eine Unterkunft? Und neugierierweise noch die Frage – sind Eure Gäste noch unregistiert oder schon einen Schritt weiter?

  25. Pingback: Blogst is en Jeföhl. Part two. - Held am Herd

  26. meine liebe Anna,

    du hast auf Twitter so schön geschrieben …die Welt wäre voller Liebesbriefe…ich finde es so wunderbar, dass ihr das macht und mir gehts wie meiner Vorkommentatorin…ich würde das auch tun, wenn das hier gefragt wäre…nur zusammen können wir einen Unterschied machen…das hatte ich heute auf meinem Blog geschrieben und dein Tun passt heute einfach perfekt dazu…ich wünsche euch für die nächsten Wochen ganz viel Liebe und bin glücklich so jemanden selbstlosen und wunderbaren Menschen hier in unserer Bloggercommunity zu kennen…alles Liebe und sei fest gedrückt…aus dem Süden…deine i

  27. Da hat wohl irgendwer die Bedeutung des Begriffs *reaktionär * falsch gegoogled. . Ich bin reaktionär, weil ich in meiner Freizeit ab und an mal ganz gern auf *innen verzichte. Anna ist das Gegenteil davon. 

    Ansonsten ziehe ich meinen Hut vor dir – ganz ehrlich. Du hast das, was du online lebst jnd publizierst konsequent in deinem Leben umgesetzt. Das tun die wenigsten Menschen. Spätestens, wenn es an den eigenen Rüxkzugsraum geht, ist für viele Schluss – ehrlicherweise schließt das mich ein. Aber wie wunderbar, dass es Menschen wie dich gibt, die da ganz klar eine Tat entgegensetzen. Das macht Mut und zeigt Wege auf, die man selbst für sich bisher nicht für gangbar hielt. 

    Ich bin mir sicher, dass es die Integrationsgeschichte dieser einen Familie positiv beeinflussen wird. Was für ein Geschenk für sie, aber auch uns alle.

    Danke für euren Mut, eure Großzügigkeit, euer Beispiel und eure Wärme in dieser verrückten Welt.

  28. Meine Hochachtung! Menschen wie ihr es seid braucht unser Land in dieser Zeit. Wir überlegen im Moment , gemeinsam mit unseren Teenagersöhnen, einen unbegleiteten Jugendlichen aufzunehmen. Allerdings schieben wir die endgültige Entscheidung feigerweise schon seit Wochen vor uns her. Ich wünsche euch und der Flüchtlingsfamilie Kraft und Zuversicht für die, sicher nicht immer einfache, gemeinsame Zeit.

  29. Friederike Goedicke Antworten

    Liebe Anna, 

    vielen, vielen Dank euren Mut! Magst du vielleicht auf deinem Blog eine Liste machen, was die Familie braucht? Wir hätten auch jede Menge Kinder und Babykram, der in den Sammelstellen hier nicht gebraucht wird. 

     Segen und Gutes für euch! Frida

  30. Es gibt eine iPhone App, die das gesprochene Wort übersetzt. Die heißt ünersetzer 2go – stimmenübersetzer. 

    Vielleicht hilft die euch ja in der täglichen Kommunikation.

     

    Liebe Grüße 

  31. Wow! Ich sitze hier und bin überwältigt! Das ist exakt die Weihnachtsgeschichte. Du inspirierst mich grad so unglaublich, mehr zu tun als zu spenden. 

  32. Pingback: Links zum Wochenende: keine Thermomix-Liebe, Ende eines Geldstreiks, Brasilien, was Native Americans über Kolumbus denken u.a. | ringelmiez

  33. Pingback: [Werbung] Helferzentrale - was getan werden kann | Das Nuf Advanced

  34. Pingback: keine angst, kein hass ::: was wir uns wünschen

schreibe einen Kommentar