das wilde leben, leben mit kindern
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bye, bye, supermom

Der Tag ist zu Ende. Fast geschafft!

Und weil die letzten Stunden, ungefähr von 17:30 bis 20:30 immer die schlimmsten sind, die Stunden, in denen die Kinder nochmal richtig aufdrehen, obwohl sie eigentlich kurz vor der erschöpfungsbedingten Ohnmacht stehen, bin am Ende des Tages immer ich diejenige, die fast ohnmächtig ist kurz vor Schluss. Wie oft schicke ich einen Stoßseufzer gen Himmel, gerne schon um 17:00, und denke: „Oh Gott, lass es doch bitte schon 20:30 sein!“ Es funktioniert nie.

Ich finde, das darf ich sagen. Ich darf doch mal sagen, dass meine wunderbaren Kinder auch zänkische Blagen sein können? Dass sie mich zur Weißglut treiben mit ihren Forderungen an mich? Dass ich manchmal verrückt werden könnte, wenn ich zwischen Hausaufgaben kontrollieren, Abendessen machen, Haare flechten, Lieblingsschlafi raussuchen, Badewasser ablassen usw. hin und her springe und dann noch einer kommt mit: „Aber Mama, du bist voll fies! Weil….“ Und dann kommt irgend ein Blödsinn. Ja, sie gehen mir zwischendurch fürchterlich auf die Ketten, meine über alles geliebten Kinder. Und ich schreie auch manchmal rum. So.

Puh, das hat gut getan. Ich liebe sie, ja, ich bin mit allem, was ich habe und mit Leidenschaft und Herz ihre Mutter. Aber manchmal bin ich einfach fix und fertig. Und dankbar für solche unpädagogischen Erfindungen wie Fernsehen, Tiefkühlpizza und Süßigkeiten. Zum Glück bin ich nicht alleine damit. Ich habe Mit-Mütter, die ebenso zugeben, dass sie keine Supermoms sind. Freundinnen, Nachbarinnen, Bekannte. Und Bloggerinnen. Ich muss dringend an dieser Stelle zu einem wunderbaren Artikel auf Katharinas Blog Mamahatjetztkeinezeit verlinken, den ich eben via Fuckermothers gefunden habe. Danke dafür! Ich bin nicht allein.

In diesem Sinne mach ich mir jetzt ein Bier auf. Schönen Feierabend.

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