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5 ermutigende mama weisheiten ::: geteiltes wissen von müttern für mütter

Mama Alltag, Berlinmittekids, Alltagssituationen mit Kindern, Mutterliebe, regretting motherhood, #diegutemutter

Wir kenne sie alle, die Kommentare und Sprüche von anderen Müttern, wenn man selbst zum ersten Mal Mutter wird, und es gibt unzählige Artikel darüber, was wir alles lieber gewusst hätten und auf welche ungebetenen Ratschläge wir lieber verzichtet hätten. Ich möchte mich heute aber mal mit den echten Mama-Weisheiten befassen, mit dem wirklichen, liebevoll geteilten Wissen von erfahrenen Mamas, das ich erst im Laufe der Jahre immer besser verstanden habe. Einige dieser Mama-Weisheiten kamen ungefragt zu mir, viele habe ich gar nicht hören wollen oder können und die meisten konnte ich am Anfang meines Mutterseins nicht begreifen. Heute bin ich seit über dreizehn Jahren Mutter von inzwischen drei Kindern und stelle fest, dass es diese Glaubenssätze sind, auf die ich mich immer wieder beziehen kann. Ich habe sie von meiner Mutter, von lieben Freundinnen und Wegbegleiterinnen oder von völlig Fremden, die mir die richtigen Dinge zum richtigen Moment sagten.

Heute möchte ich das gesammelte Mama-Wissen gerne an euch weitergeben und hoffe, die Ermutigung in diesen Glaubenssätzen stärkt auch euch, so wie sie mich oft stärkt.

1. Genieße den Moment mit deinen Kindern!

Das ist Mama-Sprache für "Carpe Diem" – und es ist so wahr! Und eine der wichtigen Mama-Weisheiten, die wir dringend aus der kinderlosen Phase in unser Leben als Mütter übertragen müssen. Zu unserem eigenen Besten!

Wieso sagen wir uns dieses Carpe Diem immer nur dann vor, wenn es darum geht, nächtelang durchzutanzen, die Pause zwischen Studium und Job für eine Weltreise zu nutzen oder unseren Ehrgeiz in bestimmte Projekte zu stecken? Warum erinnern wir uns selbst nicht in unserem Mama-Alltag immer mal wieder daran, dass auch diese Momente mit unseren Kindern Carpe-Diem-Momente sind? Ich erwische mich so oft dabei, dass ich am Nachmittag den Abend herbeisehne und mir wünsche, die Kinder lägen schlafend in ihren Betten, damit ich mal wieder zu irgend was käme, das ICH gerne tun will. Und natürlich ist dieser Gedanke legitim, der Wunsch ist legitim und ich weiß, ich werde ihn noch oft haben. Aber ich höre die Stimme meiner Mama, dir mir sagt: "Der Moment kommt nicht wieder, genieß ihn jetzt!" Ich wusste nicht, was sie meint, denn ich war noch gar nicht an diesem Punkt in meinem Leben, aber heute weiß ich es und ich bemühe mich darum. Nicht für die Kinder, nicht, um Erinnerungen für sie zu schaffen, sondern für mich. Mir geht es besser, wenn ich sie anschaue und mich darauf besinne, dass ich den Moment genießen darf, dass ich meine Kinder genießen darf und dass es kackegal ist, ob die Wäsche sich ungefaltet in den Körben türmt oder ob das Abendessen heute unbedingt gesund, vollwertig und pünktlich sein muss. Manchmal fällt mir das leicht, manchmal nicht. Aber der Gedanke an diesen Satz meiner Mutter erinnert mich daran. Er entspannt mich und verändert meinen Blickwinkel für die jeweilige Situation, in der ich gerade mit meinen Kindern möglicherweise in einer Schleife feststecke. Er gibt mir die Möglichkeit, etwas zu verändern. Und dafür bin ich dankbar.

2. Es gibt nicht den einen Weg – finde euren!

Das hat mir mal eine meiner liebsten Freundinnen gesagt, als ich überwältigt von der neuen Aufgabe mit dem noch minikleinen Herzensmädchen schier verzweifelte, weil das Stillen nicht klappte und das Kind nicht zunahm. Mir fehlte die Gelassenheit, die ich heute mit drei Kindern habe und mir fehlte die Erfahrung, die ich inzwischen gesammelt habe, um die Situation mit ein bisschen Distanz anders zu bewerten. Aber meine Freundin hatte bereits Kinder und versuchte, mir etwas von ihrer Gelassenheit abzugeben. Während ich mich schon fast wie besessen daran klammerte, dieses Kind unbedingt stillen zu müssen, weil ich mich ja schon als Geburtsversagerin fühlte und jetzt nicht auch noch beim Stillen versagen wollte, öffnete sie mir mit diesem Satz erstmalig die Tür zu einer eigenen Entscheidung, frei von schlechtem Gewissen, Erwartungshaltungen anderer oder internalisierter Rollenbilder einer "guten Mutter", denen ich meinte entsprechen zu müssen. "Finde deinen eigenen Weg. Du bist keine schlechte Mutter, wenn du nicht stillst und es ist egal, warum du es nicht tust. Es gibt andere Wege, dein Kind zu ernähren und die sind nicht schlecht. Lass dieses Idealbild von der stillenden Mutter los und finde heraus, was du jetzt tun kannst." Die Erleichterung, die ich verspürte, war unglaublich.
Das ist eine der Mama-Weisheiten, die mich seitdem in meinem Leben als Mutter begleitet, denn sie lässt sich natürlich auf so gut wie jede andere Situation mit den eigenen Kindern übertragen, in denen man sich an Idealvorstellungen, Mutterklischees oder auch eigenen (oder fremden) Erwartungshaltungen stößt und nicht weiterkommt. Ich habe das inzwischen auch sehr vielen anderen Müttern in ähnlichen Situationen gesagt und hoffe, es kam bei ihnen ebenfalls als Ermutigung an. Mich hat es ermutigt und das tut es noch immer.

3. Dein Kind passt zu dir – du bist die Richtige für dein Kind!

Ich erinnere mich bei jedem meiner Kinder an die ersten ruhigen und bewussten Momente zu zweit. Und es war bei jedem Kind anders. Ich schaute den kleinen Menschlein in die Augen, die da zu mir gekommen waren und versuchte, das Kind wieder zu erkennen, zu dem ich in meinem Bauch bereits eine Bindung aufgebaut hatte. Ich bemühte mich, das Bild von diesem Babys, das ich mir vor der Geburt gemacht hatte, mit dem Kind überein zu bringen, das jetzt in meinen Armen lag. Das war gar nicht so leicht. Gerade beim ersten Kind, meinem Herzensmädchen, erinnere ich mich an ausgiebiges Anstarren meinerseits, gekoppelt an die bangen Fragen in mir: "Bist du das, die gerade noch in meinem Bauch war? Wer genau bist du? Was brauchst du von mir? Wie soll ich wissen, was richtig für dich ist?" Und das sind nur ein paar der großen Fragezeichen, mit denen ich mich herumschlug.

Aufgrund widriger Umstände unter der Geburt und darüber hinaus, mussten dieses Kind und ich uns unseren Weg zueinander in den ersten Tagen nach der Geburt regelrecht erkämpfen, und ich zweifelte immer wieder daran, dass ausgerechnte ich, die Geburtsversagerin, die Expertin für dieses Kind sein sollte. Aber so war es. Nachdem wir endlich beieinander angekommen waren, war die Bindung umso stärker. Das zu spüren war wie eine Belohnung nach den ersten harten Tagen. Und auch wie ein ausgestreckter Mittelfinger in Richtung all der "Geburtsprofis", die mich in dieser Phase gegängelt, verunsichert und torpediert hatten. Endlich wusste ich sicher, dass ich die Richtige war für mein Kind und dass dieses Kind, genau dieses und kein anderes unter der Sonne, zu mir passte. Wir waren ein Team und sind es geblieben.

Vier Jahre später traf ich eine kluge Frau, die sich viel mit dem Beginn von Mutter-Kind-Beziehungen befasst hatte und im Berufsalltag damit zu tun hatte. Sie fasste in Worte, was ich damals erlebt hatte und was ich unter Mama-Weisheiten einsortiere: wir müssen nicht perfekt sein, denn wir sind genau die Richtigen für unsere Kinder und unsere Kinder passen zu uns. Mag der Weg zu diesem Punkt auch nicht schnurgerade verlaufen sondern, wie bei mir, schmerzlich erkämpft werden, wir erreichen diesen Punkt. Mir persönlich hilft diese Erkenntnis in allen Kämpfen mit und über meine Kinder bis heute. Ich weiß, wir schaffen das. Wir sind ein Team.

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4. Dein Kind kann das, du kannst das

Schwellensituationen kennen wir alle im Leben mit unseren Kindern. Manche Übergänge sind ganz soft, wir bemerken sie kaum oder machen sie uns nicht bewusst, aber viele Phasen enden geradezu mit einem Paukenschlag oder mit einem krassen Einschnitt, der viel Veränderung mit sich bringt. Oft stehen wir als Mütter neben oder hinter unseren Kindern, manchmal halten sie auch unsere Hand in einer solchen Situation, und wir spüren dieses leicht verzagte Gefühl in uns: kann mein Kind das? Kann ich das? Ich habe in der Miniserie "Briefe an eine Mutter" hier kürzlich einen Text übers Loslassen geschrieben, der sich intensiver genau damit befasst. Aber letztlich läuft es immer darauf hinaus, dem eigenen Kind etwas zuzutrauen und – sich selbst zu vertrauen.

Gehen diese Kinder nicht ihre (neuen) Wege, weil sie uns im Rücken haben? Sind wir nicht die Basis von der aus sie starten und zu der sie jederzeit zurück kehren können? Und sind sie nicht genau deshalb voller Selbstvertrauen am ersten Kitatag/Schultag oder bei den ersten freien Schritten, dem ersten Übernachtungsbesuch bei der besten Freundin oder der ersten Klassenreise, weil wir sie stärken und ihnen vermitteln: "Du kannst das!" Das Vertrauen, das wir in die Kinder setzen, sollten wir auch in uns selbst haben. Wir haben sie stark gemacht, wir können sie loslassen. Wir haben sie bis hierher begleitet, jetzt schaffen sie ein Stück ohne uns.

Es gibt viele Situationen im Leben mit kleinen und größeren Kindernn, in denen ich mir selbst diese Mama-Weisheit laut vorsage, um mich daran zu erinnern. Wir können das!

5. Bleib du selbst – unbedingt sogar!

Ich weiß nicht, warum sich das so hartnäckig hält, aber fast alle Mütter, die ich kenne, kämpfen zu verschiedenen Punkten in ihrem Mamaleben mit dieser Kluft zwischen einem Bild vom Muttersein und der eigenen Realität. Als ob irgendwo jemand rumliefe und uns ein Schema F des Mutterseins in die Köpfe zementieren würde, an dem wir uns selbst ständig messen müssen. Aber offenbar ist es so: in unsere Köpfen bleibt die Stimme, die sagt, was Mütter zu tun und zu lassen haben, wie sie zu sein, was sie richtig und falsch zu finden haben und wie sich entsprechend ihrem Verhalten die Labels auf sie verteilen. Aber wir sind doch nun mal alle ganz verschieden! Genau wie unsere Leben und Lebensentwürfe. Und das ändert sich nicht über Nacht, nur weil wir plötzlich Mütter geworden sind. Wir sind genau noch dieselben, die wir vorher waren – nur haben wir jetzt ein Kind. Das ist aber auch zunächst die einzige Gemeinsamkeit, die wir mit anderen Müttern haben. Wir sind nicht plötzlich über Nacht Clubmitglieder in einem Bund mit geheimen Regeln geworden, an denen wir uns messen lassen müssen oder uns gegenseitig beurteilen. Wenn wir glauben, dass wir uns nach der Geburt unserer Kinder verändern müssen, weil wir irgend ein Idealbild vom Muttersein erfüllen möchten oder glauben, es erfüllen zu müssen, werden wir schnell feststellen, dass das nicht funktioniert. Wir werden unglücklich sein.


Und das ist vielleicht meine wichtigste Mama-Botschaft, die ich euch schenken möchte: bitte, bleibt die, die ihr seid. Unbedingt! Denkt daran, eure Kinder möchten euch, kein Mama-Abziehbild. Sie müssen sehen und spüren und erleben dürfen, wer ihr seid, und zwar mit allen vermeintlichen Schwächen und Stärken. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass wir nur dann glücklich werden können als Mamas, wenn wir nicht versuchen, uns auf links zu drehen. Oder denken, wir müssten irgendwie besser sein, nur weil wir Mütter geworden sind. Ihr seid der Maßstab für das Glück in eurer Beziehung zu eurem Kind. Ihr gestaltet das, ihr bestimmt das. Und damit ihr das richtig gut machen könnt, müsst ihr unbedingt echt bleiben.


Ich bin zum Beispiel leider eine Mama, die manchmal rumschreit. Ja, find ich selbst auch doof, ist aber so. Ich gebe mir immer Mühe, es zu vermeiden und ich kann mich sehr gut entschuldigen, wenn es doch passiert – zum Glück! Immerhin das. Aber meine Kinder kennen mich. Sie wissen, wie ich bin und ich erlaube ihnen, auch meine Schwächen zu sehen. Zu begreifen, wer ich bin. Zu sehen, wo es mir wehtut oder wann ich ärgerlich werde, verlässlich zu sehen, dass ich immer da bin aber nicht immer gute Laune habe. Bei mir zu sein, auch wenn ich mal nicht so rund laufe. Und weil ich ich sein darf, kommen wir damit klar. Weil: ich bin die Richtige für meine Kinder. Und ihr seid es für eure.

Was sind eure Mama-Weisheiten, die ihr gerne an andere weitergeben möchtet? Wollen wir eine Liste machen? Ermutigungen unter Müttern sind ja mein Herzblut – ich würde mich freuen, wenn ihr ein paar eurer Ideen dazu hier mit mir teilt!

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13 Kommentare

  1. Du hast schon all das aufgeschrieben was wichtig ist. Für mich ist Liebe der Schlüssel für alles und Geschehen lassen. Ich war so ängstlich am Anfang und jetzt haben wir so ein starkes Vertrauen zueinander. Wir kennen uns und lieben uns und wissen wie es dem Anderen geht. Ich lasse Geschehen, dass er frustriert ist, ich bin bei ihm und begleite ihn aber ich lasse es dennoch geschehen. Hachz…Kinder sind so etwas Magisches. Ich rede manchmal, wie unter Drogen aber es ist wirklich so. Diese kleinen Wesen können uns soviel beibringen.

    Danke für diesen Text.

    Liebste Grüße

    Dani

  2. C.K, sagt

    Liebe Anna, ich schreibe selten Kommentare und finde die  insta und Blogger Szene teilweise befremdlich und was die Präsentation und Vermarktung der kleinen und größeren Kinder von mancher deiner Kolleginnen  angeht auch beängstigend. Deswegen schreibe ich heute . Deine Veröffentlichungen lese ich so gerne, immer tiefsinnig und klug geschrieben . Worte , die ich so sehr nachvollziehen kann, aber vermutlich lange bräuchte , um sie so treffend zu formulieren . Man spürt so sehr die Wertschätzung die du deiner Familie entgegenbringst. Ich habe auch deinen Blog mit den Gedichten gelesen ( noch nicht alle ). Danke dafür , einige hatte ich schon fast vergessen. Ich hoffe , du schreibst noch lange weiter, so ehrlich , gescheit , freundlich und fabelhaft . 

  3. Danke dir, liebe Anna, für deine Worte. Einmal mehr triffst du mitten ins Herz, ich denke da geht es ganz vielen Mamas so. Auch, wenn es gelingt, dass man grundsätzlich meint, eine gute Mama zu sein, die zu seinem Kind passt… Momente des Zweifels gibt es immer. Genau da tun diese Zeilen so gut! Danke dir! <3

  4. Selina sagt

    Liebe Anna, danke für Deine Worte, dieser Blog spendet die Kraft genauso unseren eigenen Weg weiter zu gehen. Du hast alles wesentliche perfekt zusammen geschrieben.

    Danke und LG

  5. Mona sagt

    Liebe Anna, 

    vielen Dank für Deine Worte. Gerade nach dem gestrigen Tag mit viel Chaos und einer schlecht gelaunten Mama, die auch mal kurz schrie, tun diese Worte so gut. Besonders die Weisheit "Dein Kind passt zu Dir- Du bist die Richtige für Dein Kind" ist gerade Balsam für meine Seele. So oft zweifle ich an mir. Überlege, was ich alles falsch mache und verliere dabei aus dem Blick, was ich vielleicht auch gut mache. Ich habe zwei ganz wundervolle Kinder, die mein Leben jeden Tag so bereichern. Und doch zieht manchmal eine dunkle Wolke aus Selbstzweifeln und Ängsten auf. Ich versuche mir jetzt einfach diese Weisheiten immer wieder ins Gedächnis zu rufen und beginne gleich heute mit Deiner ersten genannten Weisheit "Genieße den Moment mit Deinen Kindern". Das mache ich jetzt auch sofort und gehe nochmal zu Ihnen ins Bett zum kuscheln. 🙂

    Liebe Grüße und habt einen wunderschönen Tag

    Mona

  6. Anja sagt

    Ein toller und wirklich hilfreicher Text! Danke für das Weitergeben dieser wunderbaren Weisheiten. Eine Weisheit, die sich mir durch meinen Kleinen und den immerwährenden Müttergesprächen in Krabbelgruppen, auf Spielplätzen etc. offenbart hat ist: Lass deinen Kindern Zeit. 

    Wir sind eine extrem zeitfixierte, zielorientierte Gesellschaft, die am besten alles heute schon geschafft hätte, als dem Entwicklungsprozess zu vertrauen. Sätze wie "Dein Kind schläft noch nicht durch?" "Dein Kind krabbelt/läuft noch nicht?" "Mit dem Sprechen hat er es aber noch nicht so!" " Du stillst noch?" Usw. sind mindestens einmal in solchen Runden zu hören. Manche Kinder brauchen einfach mehr Zeit und wenn man sich einfach mal entspannt, zurücklehnt und abwartet, geschehen die Entwicklungsschritte von selbst. Wie oft habe ich mich im Nachhinein gefragt, warum ich mir so viele Gedanken gemacht habe. Unser Bauchgefühl liegt in der Regel richtig und darauf sollten wir mehr hören als auf die Entwicklungsschemas anderer. Am Ende werden unsere Kleinen alle mal groß und dann macht sich keiner mehr Gedanken, ob sie schon mit 11 Monaten oder erst mit 1,5 Jahren laufen konnten, mit 1,5 Jahren oder erst mit 2,5 Jahren sprechen konnten, ab wann sie durchgeschlafen haben, wann ohne Schnuller und Windel auskamen. Deswegen mein Rat an andere Mütter: Lasst euren Kindern die Zeit, die sie brauchen und entspannt euch. Denn bekanntlich wächst das Gras auch nicht schneller, wenn man daran zieht.

  7. lilli sagt

    Hallo Anna!
    Ich finde deine Liste schon großartig!
    Ich möchte noch beisteuern, dass man Hilfe annehmen kann. Sogar sollte. Man ist zwar Mutter und auch Expertin für sein Kind, aber das heißt nicht, das man alles alleine schaffen muss. Sich was einkaufen lassen, jemand anderes den Kinderwagen schieben lassen, die Tür aufhalten lassen, jemanden fragen ob er den Kinderwagen die Treppe mit hoch trägt,einfach Hilfe annehmen wo sie angeboten wird und nach Hilfe fragen wenn sie gebraucht wird.den gemeinsam sind wir stärker 🙂

  8. Ich finde die Mama-Weisheit, die ich hier teilen möchte, eigentlich nicht besonders weise, aber wichtig ist sie trotzdem:

     

    Versuche nicht perfekt zu sein, sondern sei bereit jeden Tag etwas dazu zu lernen.

     

    Manchmal sieht man den Fußboden vor Spielzeug, Kunstwerken und Kleidung nicht mehr, manchmal türmt sich auf der einen Seite die saubere und auf der anderen Seitedie dreckige Wäsche OBWOHL die Waschmaschine im Akkord läuft, manchmal ist man mittags noch im Nachthemd und hat sich seit drei Tagen die Haare nicht gekämmt.

    Das ist so.

    Aber vielleicht ist man ja gerade dabei all das mit mehr Gelassenheit hinzunehmen? Den Moment zu genießen? Den Tagesablauf ruhiger zu gestalten?

    Unsere Kinder brauchen keine perfekten Eltern, sie brauchen Eltern, die bereit sind sich weiter zu entwickeln und dazu zu lernen. Und die wissen, was wirklich zählt.

  9. Liebe Anna, danke für diesen tollen Artikel! Ich möchte gerne etwas beisteuern:

    Trau dich nein zu sagen! Du musst nicht alles machen / schaffen.

    Ich habe irgendwann angefangen Termine abzusagen bzw. gar nicht erst an zu nehmen und mir weniger Punkte für einen Tag vor zu nehmen. Es bringt mir nichts von einem zum nächsten zu hetzen und die Kinder haben davon auch nichts. Zu viel Programm schadet uns eher und wir sind alle entspannter, wenn die Tage ruhiger verlaufen und wir genug Pausen haben. Wichtig ist es auch immer Zeit zum "es geschehen lassen" zu haben, also die Kinder einfach machen zu lassen, sich entfalten zu lassen. Dabei entstehen die schönsten Sachen und gemeinsamen Erlebnisse.

    Ich merke gerade , ich könnte noch ganz viel dazu schreiben…

    nochmal danke für deine Denkanstöße!

    lg Sternie

  10. Jenny sagt

    Liebe Anna,

    trotz aller Tipps, Rituale, Globuli und jeglicher Musik will unsere kleine Prinzessin (jetzt 11 Monate) einfach nicht länger als 2-3 Stunden am Stück schlafen bzw. dann alleine einschlafen. Von Durchschlafen wollen wir gar nicht erst sprechen…

    Bekannte von uns hatten vor einigen Jahren so eine Baby Einschlafhilfe, wussten aber den Namen nicht mehr… Nach eigener Recherche sind wir dann auf das Produkt gestoßen, es nennt sich Sleepy Relax. Im Shop des Hersteller (http://www.sleepy-relax.com) ist es allerdings ausverkauft! Man hat lediglich die Möglichkeit sich per Newsletter über die Verfügbarkeit informieren zu lassen, hab schon beim Hersteller angefragt…

    Nun zu meiner Frage: Hast du, oder eine deiner Leserinnen, eine Ahnung, ob das das richtige ist? Und wenn ja, vielleicht weiß sogar jemand wie ich da ran komme (lebe in Frankreich…)???

    Danke vorab, müde Grüße und einen schönen Sonntag euch allen,
    Jenny

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