Kinder sind verschieden. Wenn sie Geschwister sind, treten die Unterschiede mitunter besonders deutlich zutage. Gerade bei meinen Dreien, die ich so eng begleite und so genau beobachte, sehe ich das zum Teil mit krasser Klarheit. Nicht nur, was ihre Entwicklung betrifft, ihr Tempo beim Erlernen aller wichtigen Fähigkeiten, sondern gerade jetzt, wo sie größer sind, auch beim Ausprägen ihrer Besonderheiten.

Das Goldkind ist eine Pragmatikerin mit großer innerer Ruhe und hohem Einfühlungsvermögen und ein wahnsinnig kreativer Geist, das Herzensmädchen ist ein dialektischer Widerspruchsgeist mit klugem Kopf und Riesenherz, der sich nicht anpassen will und lieber gegen Widerstände laut und direkt seine Haltung vertritt. Und der Lieblingsbub ist ein hochsensibles Kind, wahnsinnig schlau und perfektionistisch, aber eben sehr empfindlich und… kompromisslos. Jetzt wartet er mit einer neuen Haltung auf, die ihn herausfordert – und damit auch mich und den Rest der Familie.

Mein Kind will Vegetarier sein

Schon im letzten Jahr haben wir als Familie ein vegetarisches Experiment gestartet und uns eine Woche bewusst fleischlos ernährt. Wir wollten sehen, wie wir das finden, zunächst ohne den Gedanken an weitergehende Konsequenzen. Aber wir hatten uns gemeinsam dafür entschieden, uns mit unserem eigenen Fleischkonsum mal bewusst auseinander zu setzen. Die Woche verlief ganz erfolgreich und seitdem haben sich bestimmte Verhaltensweisen hier durchaus geändert. Es wird grundsätzlich weniger Wurst bzw. Aufschnitt auf dem Brot gegessen und nach wie vor gibt es Fleisch höchstens zwei Mal in der Woche – regional und bio sowieso.

mein kind will vegetarier sein

Soweit, so gut. Aber mein Sohn, mein sensibler Lieblingsbub hat seitdem nicht aufgehört, über die getöteten Tiere, die wir essen nachzudenken und hat ganz sukzessive begonnen, Fleisch und Wurst, mehr und mehr auszulassen. Zuerst bei Gerichten, wo das Fleisch sehr präsent ist: Boeuf Bourgignon hat er nicht mehr gegessen, sondern nur die Soße mit Semmelknödeln. Ebenso war es mit der Puten-Lauchpfanne, dem Huhn Cacciatore und dem Steak auf dem Grill. Wo das Fleisch eher unsichtbar bzw. abstrakter weil nicht sofort als Stück Fleisch zu erkennen ist, hat er es nach wie vor gegessen: Spaghetti Bolo, Nudel-Zucchini-Auflauf mit Hackfleisch, Bratwürstchen oder die Fleischfüllung in Tortellini o.ä. Zuerst ist mir das gar nicht so aufgefallen, aber irgendwann wurde mir klar: das sind keine neuen Essmarotten oder Abneigungen gegen bestimmte Geschmäcker, das ist ein bewusstes Aussortieren von Fleisch. Und zwar nicht, weil es ihm nicht schmecken würde, sondern weil er sich (und uns ebenfalls) immer wieder die Fragen gestellt hat: "Was für ein Tier war das mal? Wie hat das gelebt? Hatte es das da schön? Ist es einfach so gestorben oder wurde es getötet, damit wir es essen können?"

Ich registrierte diese Entwicklung erstaunt und wartete ab, was weiter geschah. Im nächsten Schritt fing er dann an, fleischlose Wochen für sich auszurufen. "Mama, heute ist Montag. Meine fleischfreie Woche fängt an, es wäre cool von dir, wenn du viel vegetarisch kochen könntest diese Woche." Das fiel mir nicht schwer, denn sehr viele meiner gängigen Alltagsgerichte sind ohnehin vegetarisch: Bohnensuppe, Penne mit Spinat und Feta, Risotto mit Salat, Kartoffelauflauf, süße Pfannkuchen (jaja, Eierkuchen in Berlin) mit Obst, Spaghetti mit Auberginen und Tomaten, Nudel-Broccoli-Auflauf… Ich fing an, ihn zu beobachten, wenn dann die Woche m i t Fleisch wieder losging und sah, dass er nach wie vor auch hier aussortierte: Hähnchenschnitzel, Fischstäbchen, Wiener… Dinge, die er eigentlich von jeher liebt. "Das sind auch tote Tiere, Mama, das sieht man nur nicht direkt."

Der Wendepunkt kam dann am zweiten Weihnachtsfeiertag. Meine Schwiegereltern waren zu Besuch und im Ofen schmorte seit Stunden unser traditioneller Weihnachtstruthahn (der eigentlich laut Rezept ein Thanksgiving-Truthahn ist), das ganze Haus duftete nach der Füllung und die Kinder rannten mehrmals vor den Backofen, um zu schnuppern und sich laut auf das Festessen zu freuen. Dann, plötzlich, steht der Bub vor dem Ofen, seufzt laut und schaut mich mit ernster Miene an:

"Mama, ich weiß es jetzt." "Was weißt du, Bub?" "Ich will keine Tiere mehr essen. Ab heute. Ich will vegetarisch sein." (Goldkind aus dem Off: "Quatsch, Mari! Wir sind nicht vegetarisch, wir sind e v a n g e l is c h, das ist was anderes!" Die Begrifflichkeiten haben wir dann am Rande noch mal kurz geklärt…)

Mein Kind will Vegetarier sein. Es hat es ausgesprochen und es ist ihm offenbar wirklich ernst. Nicht, dass mich das jetzt unvorbereitet getroffen hätte, der Bub hatte ja schon im Vorfeld sehr deutlich gezeigt, dass er ganz grundsätzlich mehr und mehr Schwierigkeiten mit seinem Fleischkonsum bekommen hatte. Aber dass er die Entscheidung ausgerechnet angesichts des fast fertigen Weihnachtstruthahn traf, wo ich so gar nichts Vegetarisches als Alternative für ihn hatte an diesem Tag, war schon eine Herausforderung.

mein kind will vegetarier sein

"Mama, verstehst du das?"

Nach der ersten Überraschung haben wir das alles mal rauf und runter besprochen. Ähnlich wie vor unserem vegetarischen Familienexperiment kamen wieder alle Aspekte von Massentierhaltung und menschlicher Verantwortung auf den Tisch. Aber beim Lieblingsbub geht es vor allem um sein weiches Herz. Er liebt Tiere. Und anders als beim Goldkind, gibt es für diese Tierliebe keine Grenzen. Sie hört nicht bei Insekten auf oder bei so ungewöhnlichen und vollkommen unniedlichen Lebewesen wie Quallen. Er liebt alles, was lebendig ist und will mit dem Tod eines Lebewesens nichts zu tun haben. Deshalb will er keine Tiere mehr essen.

"Mama, verstehst du das, warum ich das nicht mehr möchte? Ich mag ja schon den Geschmack von Fleisch, aber dass Tiere dafür sterben müssen, das will ich nicht."

Ja, ich versteh' dich, mein Kind. Mein Sohn mit dem butterweichen Herzen, mit der Riesenempathie und leider auch: mein kompromissloser Sohn, der am liebsten alles schwarz-weiß hätte. Denn das ist für mich ein Punkt, der mir an seiner Entscheidung Sorgen macht: ich habe ein bisschen die Befürchtung, dass er aus seiner neuen Ernährungsweise eine Religion machen wird. Aber ja, ich verstehe ihn und ich sehe, dass das tatsächlich zu ihm passt: keine Tiere mehr zu essen, nicht mal, wenn man sie nicht mehr ansatzweise als Tiere erkennen kann. Ich unterstütze ihn und natürlich kann er so vegetarisch sein, wie er möchte. Darauf Rücksicht zu nehmen, fällt mir nicht schwer, im Gegenteil. Ich werde ihn gerne dabei unterstützen und bin gespannt, wie sich seine Haltung da weiter entwickelt. Denn es ist noch sehr deutlich zu sehen, dass er noch nicht so richtig weiß, wohin es geht und was er da jetzt von sich erwartet – und verlangt.

Was ich nicht tun werde: ihn erinnern, dass er kein Fleisch essen wollte, falls er doch mal welches mitessen möchte. Ihn darauf hinweisen, wo überall "Tier" drin sein könnte und damit seine Welt verkomplizieren. Er ist ein wundervoller kleiner Junge und probiert sich aus und das soll er. Aber falls er doch mal wieder eine Portion Spaghetti Bolo möchte, ist er kein schlechterer Mensch. Falls er doch mal wieder dringend Lust auf ein Fischstäbchen hat oder in ein Würstchen beißt, wenn die Grillsaison wieder anfängt, werde ich ihn nicht erinnern, dass er keine Tiere mehr essen wollte, werde nicht sein Gewissen spielen und ihm auf keinen Fall ein schlechtes Gefühl einreden. Er wird für sich herausfinden, wie er das leben will und was er aushalten kann und möchte – mein Kind will Vegetarier sein. Ich bin für ihn da.

Für mich geht es jetzt erst mal in eine neue Welt des Kochens, denn immer eine vegetarische Variante bereit zu halten, wenn alle anderen Fleisch essen, wird etwas Neues für uns alle sein. Ich habe das erstmal als Vorwand genommen, mir ein neues Kochbuch anzuschaffen: Genussvoll vegetarisch von Ottolenghi, um das ich schon länger herum schleiche. Ob ich zwischen all den orientalisch angehauchten Köstlichkeiten unbedingt was für den Sohn finde, sei mal dahin gestellt, aber ich befasse mich jedenfalls mal anders mit vegetarischer Küche als nur mit meinem Standardsatz: "Ich hasse Tofu!" Was stimmt. Ich hasse Tofu. Bisher.

Und jetzt ihr. Wer von euch kann sich mir anschließen bei dem Satz: "mein Kind will Vegetarier sein"? Was habt ihr damit für Erfahrungen gemacht? Hat jemand Tipps für mich? Erfahrungsberichte? Literaturtipps? Rezepte? Ich bin dankbar für jede Anregung.

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31 Kommentare

  1. Der Lieblingsbub ist auch ein bisschen mein Lieblingsbub ❤️ 

    Ich hatte als Kind immer schon wenig Fleisch gegessen, mit 11 oder 12 ließ ich es dann ganz bleiben und war ab da Vegetarier. Ich hätte mir sehr eine solche Unterstützung gewünscht, wie du es ihm bietest. Viele in meinem Umfeld taten das als teenagertypische Rebellionsphase ab und ich aß ab da halt nur Beilagen. Später wurde die Unterstützung wieder größer und insgesamt 10 Jahre später entschied ich mich wieder geringe Mengen Fleisch zu essen. Fleisch kochen lernte ich dann erst als mein 1. Kind anfing zu essen. Es war eine lange Reise und ich bin noch immer nicht im Reinen mit mir und meinem Fleischkonsum. Ich denke der Lieblingsbub findet seinen Weg und er hat Glück eine solch einfühlsame Begleitung zu haben. Das offene Herzen gegenseitig voneinander zu profitieren egal wie groß oder klein der andere ist, das hast du ja. Alles Liebe!

  2. Mein älterer Zwillings-Sohn isst sehr wenig Fleisch, doch mein Mann und mein zweiter Zwilling sind richtige Fleischesser! Leider komme ich da mit rein vegetarischen Gerichten gar nicht weiter, es gibt halt immer eine fleischlose Variante oder manchmal nur Beilagen mit Sauce und Gemüse. Ich wäre sehr dafür, mehr fleischlos zu essen, aber leider schaffen wir es nicht. Ich finde es super von deinem Lieblingsbub, dass er die Entscheidung für sich getroffen hat und du so hinter ihm stehst (mein Mann kann sowas gar nicht verstehen, und kocht immer ohne Variante f. Christian).

  3. Hallo! Hier!! :-) Bei uns war es GANZ genau so. Meine Tochter war damals erst 4,5 und es war kein Weihnachts-Truthans sondern eine -Gans. Sie stand mit Tränen vor den Augen vorm Backofen meiner Tante und sagte: „Mama-Gan und Papa-Gans und alle Geschwister vermissen die Gans jetzt. Das ist unfair!!“
    Ja, und dann war es vorbei mit der Fleisch-Esserei. Das ist mittlerweile 8 Jahre her und seit einem Jahr hat sich meine kleine Tochter auch entschlossen, keine toten Tiere mehr zu essen. Auslöser bei ihr war der Bericht über die öffentliche Schlachtung einer Giraffe in einem dänischen Zoo.
    Ich muss sagen, dass ich anfangs da stand wie der Ochs vorm Berg. Und nu? Aber man hat sich doch recht schnell umgewöhnt. Und mittlerweile gibt es ja so leckere fleischfreie Alternativen.
    Ich koche ausschließlich vegetarisch, weil es mir einfach zu umständlich ist, für jeden etwas anderes zu kochen.
    Schwierig wird es nur manchmal im Urlaub. In Frankreich z.B. gibt es an jeder Tankstelle Massen an wirklich leckeren Salaten, Nudeln, Couscous, alles dabei. Aber leider ALLE mit totem Tier. Das ist bei mehrtägigen Rundreisen un peu difficile. ;-) Aber herrje… Das hat man ja nun nicht alle Tage.
    Alles in allem kann man stolz sein auf die Kinder, dass sie so empathisch und weitsichtig sind. So. ;-)

  4. In meiner Familie bin ich diejenige die vegetarisch lebt, mein Mann mag dagegen so gut wie kein Gemüse … manchmal koche ich zwei Varianten (bei Auflauf & Suppen) meistens klappt es aber auch so ganz gut, beide einstellungen unter einen Hut zu kriegen. Mein Sohn (6) isst gerne meine Vegetarischen Sachen mit, (es gibt leckere Soja Würstchen,Schnitzel etc. Tofu an sich ist nicht so meins.) er isst aber auch Fleisch. Letztens haben wir Pizza geholt, auf die Frage was er für eine haben möchte sagte er „Ich möchte eine Vegetarische … mit Salami.. ;)

  5. Tja, was soll ich sagen. Meine Tochter hat zum 1. Januar beschlossen, VEGAN zu leben. Ich habe – offen gestanden – schon damit gerechnet, denn ihre besten Freundinnen leben vegan und sie selbst seit einem Jahr vegetarisch, was eine echte Leistung ist, weil sie Fleisch davor gerne gegessen hat. Aber auch bei ihr ist es eine Kopf-Herz-Entscheidung und ich respektiere und unterstütze das, obwohl „kein Fleisch“ für mich nachvollziehbarer ist, als – wie jetzt – auch kein Honig mehr, kein Joghurt, keine Butter etc.
    Bei uns ist es eigentlich recht kompliziert:
    Mein Mann = Fleischesser
    Mein Sohn = Fleischesser
    Meine Tochter = Vegan
    Ich selbst = nur Fisch, ab und an ne Salami, Glutenunverträglichkeit, Lactoseintoleranz

    Daraus ergibt sich unter dem Strich, dass ich mindestens in Varianten kochen muss und dann noch so, dass kein Gluten oder Lactose enthalten ist, egal, ob nun mit oder ohne Fleisch.

    Da ich gerne koche und auch experimentiere, haben sich mittlerweile eine Reihe von Gerichten ergeben, die sich leicht mit einer fleischlosen Variante ergänzen lassen und wir haben mit der „Fleischfront“ auch insofern einen Kompromiss geschlossen, als es Fleischgerichte nur noch am Wochenende gibt (da dann besonders feine :-) ).
    Glücklicherweise mögen auch alle Tofu, was aber bei uns aber nur in Form von kleingekrümelten Stückchen auf Aufläufen Verwendung findet. Tochterkind mag Tofu auch in größeren Stücken und angebraten.

    Was auch hilfreich ist: Immer schon die Woche im Voraus planen, die Gerichte, die Zusammenstellung, welche Zutaten noch gekauft werden müssen, was man auf Vorrat kaufen kann und was frisch. Das spart Zeit, Nerven und auch Geld.

    Und was ich auch wichtig finde: Toleranz. Sohnemann mokierte sich anfangs über die neue Essrichtung seiner Schwester, aber ich forderte von ihm denselben Respekt ein, den seine Schwester auch ihm als Fleischesser entgegenbringt. Leben und leben lassen, im wahrsten Sinne des Wortes. So kann ich auch für mehr Mithilfe bei mir geplagter Mutter werben, die neben ihrem Job noch freiwillig die Verköstigung und entsprechende Planung auf sich nimmt. Daraus hat sich ergeben, dass Tochter öfter mal für uns alle kocht und Sohnemann (wenn auch nicht freudig, aber dann doch ohne zu meckern) mitisst. :-)

  6. Meine Tochter will vegetarisch leben (8J.). Das macht mich sehr stolz. Soviel Herz und Willenskraft, zwischen all den Ignoranten zu finden. Sei stolz auf dein Kind und unterstütze es. Und halte es ihm nicht vor, wenn es einmal was Fleischiges isst. Du machst das richtig! Mich brauchte man nicht zu überzeugen und mein Mann versucht es nun auch. Mein kleinerer Sohn will Fleisch und er bekommt es auch – wenigstens in Bio Qualität. Wir essen z.B. zudem alle konsequent keine Gelatine, und keine Eier. Die Kinder verstehen bereits jetzt, dass sich mit Ernährung auch Ethik und Umweltschutz verbindet. Melde dein Kind doch bei PETA Kids an. Interessen und Mitgefühl soll man fördern.

  7. So ein schöner Artikel! Mein Sohn ist erst zwei und noch ein bisschen zu klein, aber wenn er älter wird, hoffe ich, dass er genauso denken und handeln wird wie dein Sohn. Wir sind Vegetarier, wollen unserem kleinen Sohn aber keine Vorgaben machen, also isst er bei der Tagesmutter mit den anderen mit – d.h. ca. zwei Mal pro Woche auch Fleisch. Es wäre schön, wenn er irgendwann von sich aus entscheiden würde, das nicht mehr zu tun. Mal sehen wie es kommt…

  8. Hallo,
    ich fühle gerade unheimlich mit dir…ich hab auch drei Mäusekinder….alle drei sooo unterschiedlich in ihrem Inneren…und es ist eine Lebensfreude für mich, sie mit ihren Hoch´s und Tief´s …ihren täglichen Entwicklungen durch´s Leben zu begleiten. Bei mir ist es mein Sandwichkind…welches sich schon sehr zeitig in ihrem Leben…mit der Kindergartenfrau angelegt …und anfangs bereitwillig ihr Fleisch unterm Tisch…ihrem Kindergartenfreund zugesteckt hat…Sie war von Anfang an ein Kind…welches wusste, wo sie hin will in ihrem Leben….mit ganz viel Experimenten was das Essen an ging…haben wir über viele Jahre Lösungen gefunden…auch hat es unsere eigene Ernährung stark mit beeinflusst…in zwei Monaten wird Sie 16…und was soll ich sagen…Sie führt harte Diskussionen in der Schule…wenn es um Fertiggerichte…Massentierhaltung…die Achtung der Lebewesen die uns sei es durch Milch, Ei etc täglich reich beschenken und Sie es nicht versteht, dass es für viele einfach so selbstverständlich im Alltag geworden ist…trotz vielen geführten Diskussionen und manch geflossener Träne…habe ich immer darauf geachtet das sie sich ausgewogen ernährt und habe dabei ihren Wunsch auf Ihre Ernährung respektiert…ich glaube das ist das wichtigste…das die Mäusekinder wissen…meine Eltern stehen hinter mir und respektieren diesen „vielleicht Versuch“…der vielleicht bei der Entscheidung bleibt…oder sich ab und an wieder wendet…ich finde es toll das sie verstanden haben wie wertvoll ein Leben ist …solch sensible Menschen braucht unsere Gesellschaft ganz dringend…die noch viel mehr Menschen zum Umdenken bewegen…
    PPS ;o) : …Wir haben für uns herausgefunden…das Oma´s und Uroma´s Rezepte…die ganz einfachsten …auch die leckersten sind…es ist die Generation gewesen …die mit wenig, kochen und satt werden musste…ohne Zusatzstoffen etc. im Essen oder Tüte auf und ab in den Topf….selber herstellen und kochen…und es ist sooo einfach!

    Liebe Grüße Katja ;o)

  9. Ich habe zwar keine Kinder, aber auch einen Vegetarier zu Hause :) Ich selber esse Fleisch, zu Hause kochen wir aber der Einfachheit halber fast ausschließlich vegetarisch. Fleischersatzprodukte mögen wir beide überhaupt nicht, weswegen es als „Hauptkomponente“ beim Essen häufig z.B. Quiche, Falafel, gefülltes Gemüse, Bratlinge oder Grillkäse gibt. Dazu dann Salat und normale Beilagen und Dips. Oder natürlich Pasta, Pizza, Burger und Co (das geht immer ;)) Empfehlen kann ich das Goldene Kochbuch „Vegetarisch“ von GU, denn dort sind viele alltagstaugliche Rezepte zu finden.

  10. Anna hier auch…ich kenne das…der große isst eigentlich nur noch ausnahmsweise Fisch. Auch nicht gerne. Und auch ich lasse ihn dann wenn im Sommer er vielleicht doch das Würstchen gewesen hat ohne Kommentar. Er hat es allerdings gegenüber Dritten noch nie geäußert. Das Buch ist klasse.. wir essen ja gerne und viele Hülsenfrüchte.. das geröstete Brot mit Kichererbsen..zum Reinlegen und mein Favorit..das gibt es übrigens heute Abend.. Thai Rote Linsen Suppe… nur das Chili Öl mache ich nicht jedes Mal…die Kinder wollen es eh nicht… ich lass ganz ganz ganz liebe Grüße da.. Besssoooo emma

  11. Ich wünschte, meine Eltern hätten so reagiert, oder insgesamt die Familien. Denn egal, wie alt man ist (ich war Anfang 20 bei der Entscheidung), Akzeptanz und auch Entgegenkommen helfen ungemein. Blöd nur, wenn man vom Land kommt, da regelmäßig ist bei Feiern und alles, was man vom Buffett essen kann, ist die Deko oder ’ne Käsestulle. Meine Oma schneidet mir immer eine Gurke, dass ich überhaupt was zu essen habe- in ihren Augen.

  12. Ach das klingt alles so bekannt was ich in deinem Beitrag und den Kommentaren gelesen habe – und es macht mich froh! Manchmal denke ich, das wir so anders sind…. 

    Mann (Fleischesser)

    Kind 1.0 (phasenweise Fleischesser)

    Kind 2.0 (mal Vegetarier mal Veganer)

    ich (phasenweise Fleischesser)

    leider ist es da auch recht schwierig einheitlich zu kochen , da unsere "Phasen" nicht immer gleichzeitig sind und ich zudem aus einer Fleischerei Familie stamme und wenn Oma & Opa zu Besuch kommen oder wir dort sind wird es noch schwieriger…

    die Kleine kommt ganz gut mit Beilagen klar, die Grosse liebt vegane Experimente und der Mann testet auch gerne, verlangt aber auch seinen Fleisch/Wurts/Käse Anteil.

    einfacher ist es seit einem guten halben Jahr. Seitdem gibt es bei uns im Ort ein Veganes Restaurant !!! Wir gehen gerne dorthin, die Preise sind moderat (5-6€) holen uns viele interessante Ideen und durch Gespräche mit den netten Besitzern haben wir viel dazu gelernt. Das kann ich wirklich empfehlen: unterhaltet euch mit Vegetariern und Veganern und lasst auch eure Kinder mit Ihnen reden(solange die nicht militant sind und euch ihre Meinung aufzwängen wollen klappt das super!) und dann testet was euch schmeckt und wie ihr es in den familienalltag einbringen könnt. Dann kann es nämlich auch passieren, das beim Geburtstag von Kind 1.0 eine vegane Schokotorte auf dem Tidch steht und es niemand merkt…. Denn den Unterschied sieht und schmeckt man nicht ;-)

     

  13. Meine Tochter hat sich mit 6 Jahren entschieden, keine Tiere mehr zu essen. Keiner in unserer Familie ist Vegetarier, die Entscheidung hat sie alleine getroffen. Sie ist jetzt knapp 10 Jahre alt und isst immer noch vegetarisch, das beinhaltet auch keine Gelatine in Süßigkeiten etc..
    Da mein Sohn (4) Fleisch isst und ich auch immer mal wieder ganz gerne, koche ich manchmal zweierlei Gerichte, oft essen wir aber auch einfach alle vegetarisch.
    Trotz der vielen mahnenden bis entsetzen Reaktionen („Das Kind braucht Eisen!“) ist meine Tochter pumperlgesund, sportlich und aktiv. Ihr scheint nichts zu fehlen.
    Ich bin stolz darauf, wie konsequent und überzeugt sie ihre Entscheidung trägt.
    Auch, wenn sich das Thema Essen dadurch manchmal etwas aufwändiger gestaltet – im Endeffekt haben wir keinen großen Wind um die Entscheidung meiner Tochter gemacht, sondern sie respektiert und einfach in unser Leben integriert. Und das ist auch wirklich ganz einfach.

  14. Ich gestehe, wir sind Fleischfresser. Wir gehen bewusst damit um und wir reduzieren unseren Konsum schon sehr,  aber ganz ohne kann ich mir nicht vorstellen.

    Gestern gab es Chili mit Sojaschnetzeln statt Hackfleisch.

    Während mein großes Kind ganz klar sagt: Vegetarier sein ist Quatsch.

    Fing das andere Kind mit 4 Jahren an darüber nachzudenken. Was ist das. Fisch. Aber ich mag Fische, jetzt ist er tot, das esse ich nicht.

    Oder Mama, was ist das? War das auch mal ein Tier?

    Andere Gerichte isst er einfach ohne zu fragen.

    Ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht. Aber kritisch ist er schonmal und das ist ja auch gut….

  15. @Anna: wie alt war Dein Sohn, als er die Entscheidung getroffen hat? Meiner wird neun und ist seit 8 Tagen Vegetarier.Auch aus Tierliebe. Noch ist es sehr unkompliziert, er sucht das Fleisch einfach raus. Aber wenn er länger dabei bleibt, muss ich umstellen, damit ihm nichts fehlt. Ich sehe es als Chance für die ganze Familie weniger Fleisch und Wurst zu essen!

  16. ohhh was für ein toller und süsser junge!

    probier mal die „deutschland vegetrarisch“ und „österreicht vegetarisch“ kochbücher von katarina seiser(?). eine tolle anregung für klassisker in vegetarisch. gibts auch von italien und der türkei.

  17. Du hast ein sehr kompetentes, sehr bewusstes Kind. Das ist toll und ein riesiges Geschenk – für ihn und für dich. Ich würde sagen, du hast einiges richtig gemacht, deinem Sohn Kompetenzen und Stärken mit auf den Weg gegeben, die jetzt dafür sorgen, dass er so wertvolle und wichtige Dinge entscheidet. Er hat Werte und Ethik – etwas, das sehr vielen Erwachsenen in unserer Welt fehlt. Ich jedenfalls bin Fan deines Kindes und kann nur sagen, dass das was da praktisch aus Versehen bei euch passiert ist, genau das ist, was ich mir für meine Söhne wünsche. 

    "Mein Sohn will Vegetarier sein – ich bin für ihn da" klingt allerdings ein bisschen so als hätte er eine schlimme, schwerwiegende, dramatische Entscheidung getroffen bei der man erstmal ganz tief durchatmen und einen Schnaps trinken müsste. Dem ist aber nicht so. Er ist ja jetzt kein Aussätziger. Er kann ein Mensch mit Idealen werden und weiß offensichtlich jetzt schon ziemlich genau, was er NICHT will. Ich selbst esse seit 15 Jahren keine Tiere und lebe seit vielen Jahren (inkl. Schwangerschaften) vegan. Meine Kinder sind Veganer, solange ich entscheiden (muss/kann) darf. Und da ist auch gar nix bei. Es ist eine Ernährungsform. Und nochmal: dein Sohn wählt einen GUTEN Weg. Das hat er toll gemacht. Klug, empathisch, differenziert. Unterstützt und bestärkt ihn, denn selbst wenn er seine Meinung doch wieder ändert, so wird er zumindest den Schluss daraus ziehen, dass seine Entscheidungen respektiert werden und euch was bedeuten.

    Und wenn du magst oder doch unsicher bist, schaue doch zwischendurch mal bei mir vorbei. Das Thema vegane/vegetarische Kinderernährung und Kinder mit vegan/vegetarischen Werten groß zu ziehen wird immer mal wieder Thema sein. Und ich empfehle immer mal wieder Blogs, die sich damit auseinander setzen. Und Bücher kann ich auch empfehlen :-) Und Rezepte und…

    Ich übrigens würde ihn auf alles, was Fleisch ist, aufmerksam machen. Ich bin absolut deiner Meinung, wenn er Bolo essen will, macht das keinen schlechten Menschen aus ihm. Aber dein Sohn wirkt nicht wie ein Kind, das man beschummeln muss. Wird er sich nicht vielleicht ein wenig beschummelt vorkommen, wenn du ihm solche – ihm offensichtlich – wichtigen Informationen vorenthältst? Ich weiß, du willst ihn schützen. Das ehrt dich sehr. Und alles zu seiner Zeit. Und vielleicht häppchenweise. Aber es ist nur fair, ihm die ganze Wahrheit für eine wirklich fundierte Entscheidung mitzugeben.

    Tolles Kind :-)

    Alles Gute! 

  18. Oh, wie schön! So wünsche ich mir das auch mal, dass unser Kind ganz ohne Zwang und von selbst in diese Form Ernährung findet. :-) Finde ich echt super und schön, dass er so weit denkt..

  19. Als erstes muss ich mal meinen Respekt aussprechen, du hast da einen ganz bezaubernden Jungen groß gezogen, einen kleinen Menschen mit riesen Herz, es gibt doch nichts wichtigeres in der heutigen Zeit! Meine Tochter isst seit 4 Jahren kein Fleisch mehr, sie ist heute 7 und völlig normal entwickelt, bzw genauso emphatisch wie dein Junge :) 

     

    Ich wollte als Kind auch unbedingt kein Fleisch essen, aus den selben Gründen, meine Eltern haben mich dabei nichunterstützt, leider! So hat es gedauert, bis ich 25 Jahre alt war und dann direkt vegan geworden bin! 

     

    Ich wünsche Euch als Familie ganz viel Spaß beim vegetarisch Kochen, alles Liebe und die besten Grüße an deinen Herzbub

  20. Also ich musste gerade schmunzeln. Aber Achtung meine Antwort enthält Werbung, da ich dir verschiedene Firmen und Seiten nenne. Mein Sohn war 5 als er Vegetarier wurde. Ich kenne dieses Gefühl. Was macht man jetzt? Am Anfang habe ich beobachtet. Erst mal geschaut ist es eine Phase oder bleibt er konsequent dabei. Seine Begründung war übrigens: „Tiere sind meine Freunde und Freunde isst man nicht.“ Nach 2 Monaten habe ich eine Ernährungsberatung gemacht. Hier wurde mir zum Ausgleich viel rotes Gemüse empfohlen, besonders Linsen. Hier gibt es wunderbare Rezepte zu, so zum Beispiel eine vegane Linsensuppe, wo du ganz einfach auf Chefkoch auch Rezepte zu findest. Übrigens habe ich mir da auch meine ganzen Ideen hergeholt. Ein Spinat-Feta-Strudel, Gemüselasagne, Sellerischnitzel für den Bub. Gemüsestäbchen, statt Fischstäbchen oder die Fleischersatze von der Rügenwalder Mühle sind göttlich, die essen wir fleischessenden Erwachsenen sogar sehr gerne. Andere Ideen fande ich in meiner Bloggersphäre oder auch an der Uni, so habe ich zum Beispiel mal mit Gemüseüberbackenen Hirtenkäse aufkredenzt. Ganz simpel ist auch eine Minestrone. Die Variationen sind Vielfältig. Es macht aber übrigens auch nichts, wenn dein Kind mal nur Beilage udn gemüse isst. Es muss ja nicht immer ein Ersatz bei sein :) Hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.

  21. Pingback: „Das essen wir nicht“ – Ethisch-moralische Werte in der Kinderernährung und wie wir sie vertreten. | ÖkoHippieRabenmütter

  22. Den Ottolenghi hab ich auch, allerdings finde ich das für den Kindergeschmack noch etwas zu kompliziert. Wofür wir uns in der Familie sehr begeistern ist "A modern way to eat" von Anna Jones. Relativ einfache Rezepte mit viel Hintergrundinformationen zu den Zutaten. Ich koche mehrmals die Woche aus den Rezepten und bisher hat alles richtig gut geschmeckt. Unser absolutes Lieblinggericht im Moment ist die Butternusskürbis-Grünkohl-Tarte. Yammi! LG!

  23. Bei meinem Sohn, jetzt grad 7 Jahre geworden, ist das so seit knapp 2 Jahren so. Er mag kein Fleisch mehr essen. Er fragte am Anfang immer , wie das Tier gestorben ist und ob es getötet wurde oder ob es eingeschlafen ist. Wenn ich ihm gesagt hab, das es eingeschlafen ist , war es gut und er hat ein bisschen was gegessen.  Seit ihm aber eine Frau von der Fleischtheke gesagt hat, das jedes Tier getötet würde damit wir es essen und keins davon nur einschläft, ist es mit dem Fleisch komplett vorbei. Er isst lieber geräucherten Tofu und Gemüse, Nudeln trocken mit Parmesan und Reis mit Käse oder Kartoffeln.  Soßen mag er auch nicht. Da war ja vorher oft Fleisch drin. 

    Hin und wieder isst er mal eine Scheibe Fleischwurst. Aber das auch eher selten. 

    Finde es mittlerweile auch nicht mehr schlimm und versuche auch nicht mehr ihm da was aufzudrängen. Bei uns gibt es eh eher selten Fleisch. Und seinen Eisenwert bekommt man auch mit Gemüse stabil. 

  24. Meine Kinder wurden als Vegetarier geboren :-)

    Wir essen auch keine Tiere. Mach dir keine Gedanken, dass dein Sohn irgendwelche wichtigen Nährstoffe nicht mehr erhält. Dem ist nicht so. Ganz im Gegenteil. Fleischlos zu essen ist sehr gesund. Wir machen das schon sehr viele Jahre. Mein Mann ist muskulös und kräftig, sehr gesund und er ist schon seit bald 30 Jahren Vegetarier. Man denkt ja leider immer, Männer brauchen Fleisch. Das will uns die Werbeindustrie weismachen. Du hast recht, ihm die Freiheit zu lassen, ganz Vegetarier zu sein, ober aber auch mal fünf grade sein zu lassen und mal etwas Nicht-Vegetarisches zu essen, das muss er ganz allein mit seinem Gewissen vereinbaren. Es geht ja nicht darum, sagen zu können: ich bin Vegetarier, sondern nur darum, seinen Gefühlen nachzugehen. Und wenn er fühlt, dass er Tiere weder töten, und erst recht nicht essen will, dann ist das völlig in Ordnung. Respekt vor deinem Sohn! Übrigens habe ich noch NIE Tofu gegessen. Das ist irgendwie so ein Klischee, dass alle Vegetarier Tofu essen würden. Ich brauche auch kein Veggie-Schnitzel, weil mich das wirklich anekelt, wenn es nach Tier aussieht. Oder so merkwürdige vegane Würstchen. Nee, wirklich nicht. Denke auch, dass da ziemlich viel ungesunde Zusätze drin sind. Also lieber viel Rohkost. Viel Erfolg wünsche ich euch und hoffe, du kannst ihn gut unterstützen in seinem Wunsch, keinem Tier mehr schaden zu müssen. Mach dich schon mal darauf gefasst, dass dieses Thema euer weiteres Leben begleiten wird. Meine Tochter würde am liebsten alle und jeden bekehren und ist dann mit ihren sieben Jahren teilweise ziemlich frustriert, weil sie die Welt nicht verändern kann. Ich sag ihr dann, dass es wichtig ist, dass sie das lebt, was sie fühlt und mit jedem, der mitbekommt, dass sie Vegetarier ist, bekommt einen Denkanstoss. Und damit hat sie schon ganz ganz viel für eine bessere Welt getan. Denn nur so, werden es immer mehr werden, die sich Gedanken um die Lebewesen machen.

  25. Bei uns gibt es – aufgrund verschiedener Geschmäcker und Essgewohnheiten – ein System, das mir als solches bis eben gar nicht aufgefallen war: es gibt Fleisch als Beilage.
    Also, es gibt Aufschnitt, den die Fleischessern auf ihre Brote tun. es gibt aber natürlich auch Käse und vegane Aufstriche.
    Es gibt Würstchen, die man zur Suppe oder zum Salat dazu essen kann. Manchmal mache ich Frikadellen oder so was – und die gibt es dann als Beilage zu Kartoffelgratin mit Blattsalat – oder Blumenkohl, Kartoffelpüree und anderem Gemüse. Da kann jede(r) essen, was er will.
    Spiegeleier mit Speck /Salami – und welche ohne – dafür hab ich zwei pfannen auf dem Herd. Das ist vermutlich das Aufwendigste, was hier stattfindet.

    Für Spaghetti Bolognese gibt es bei ringelmiez.de ein sehr sehr leckeres veganes Rezept. Mein Mann findet, die schmecken wie mit Fleisch. Mein Sohn findet das leider nicht und lehnt das Gericht deshalb ab. Wenn wir sie doch mit Hackfleisch machen, nehm ich einen Teil der Soße vor der Fleischzugabe ab – dann gibt es Nudeln mit zwei Soßen. Pizza vom Blech ist ja eh kein Problem, da darf jeder über ein Stück verfügen und bestimmen, was drauf kommt.
    Wir essen keinen Braten und kein kurzgebratenes Fleisch oder andere größere Fleischsachen als Hauptgericht. Und wenn jemand so was möchte, bestellt er/sie sich das im Restaurant, in der Schulküche, in der Kantine.

    So hällt sich der Kochaufwand sehr in Grenzen und man erspart sich dieses Zweitgericht, was sonst automatisch immer gemacht würde

  26. Ich habe mit 13 meine Mutter kurzfristig zur Verzweiflung gebracht, als ich von einem Tag auf den anderen ohne Vorwarnung aufgehört habe Fleisch zu essen. Daraufhin habe ich ihr „Vegetarian basics“ von GU besorgt & seitdem gibt sie es nicht mehr her. Die Rezepte sind einfacher und nicht ganz so exotisch wie bei Ottolenghi. Abgesehen von „Genussvoll vegetarisch“ und „Vegetarische Köstlichkeiten“ ist bei mir „Vegetarisch vom Feinsten“ (GU) nicht mehr wegzudenken.

  27. Musste sehr an Pelle denken, den Jungen aus dem Buch „Ferien auf Saltkrokan“ ❤

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