Es ist Freitag, die Freitagslieblinge sind da – und die Woche ist wieder vorbeigerast wie ein einziger Moment. Mein Leben nimmt wieder Fahrt auf und obwohl ich in den letzten Tagen manchmal zwischendurch mal öfter in Ruhe durchgeatmet hätte mag ich das. Es bedeutet Normalität, gewohnte Abläufe, Alltag. Dass das so schön sein kann!

Mein Lieblingsessen der Woche für die Freitagslieblinge ist daher auch das liebste Alltagsessen der Berlinmittekids: Spaghetti Bolo, genossen mit den Kids auf dem Balkon. Unser Bolorezept ist, wie so viele Rezepte für Spaghetti Bolognese, ein altes Familiengeheimnis. Die klassischen Zutaten werden auf eine ganz bestimmte Art verarbeitet und am besten wird die Bolo, wenn sie möglich lange köchelt. Die Kids lieben sie – und wir auch.

Spaghettiboy | berlinmittemom.com

Spaghetti Bolo kochen für Kinder | berlinmittemom.com

Mein Lieblingsbuch der Woche lag auf dem Geburtstagstisch meines Sohnes am Dienstag. Neben Comics und neuen Schmökern (die ich hier bald vorstellen werde), gab es quasi das Gegenstück zu einem absoluten Lieblingsbuch im Haus, das sich im Besitz vom Goldkind befindet, nämlich „Good Night Stories For Rebel Girls„*, das ich euch hier schon mal ausführlich vorgestellt habe. Jetzt gab es „Stories For Boys Who Dare To Be Different„* für den Lieblingsbub.

Wie bei den Stories für die Rebel Girls und den Geschichten über besondere Frauen, geht es auch hier um Rollenvorbilder, um die Biographien von Männern und Jungen, die Außergewöhnliches geleistet oder geschaffen haben, um die Welt ein bisschen besser zu machen und zu verändern. Allerdings finden sich hier keineswegs die stereotypen Männlichkeitsklischees, Sportler, Piraten und heldenhafte Kämpfer. Vielmehr geht es darum, die Biographien von Menschen zu zeigen, die es gewagt haben, sich zu unterscheiden und ihre ganz individuellen Wege zu gehen. Hier finden sich Geschichten von Querdenkern, introvertierten und sensiblen Männern, deren außergewöhnliche Lebensläufe etwas bewirkt haben. Wir werden viel Lesestoff haben!

Wir haben ihm übrigens das englischsprachige Original geschenkt, die deutsche Ausgabe erscheint erst im Oktober.

Stories for Boys who dare to be different | berlinmittemom.com

Mein Lieblingsmoment der Woche mit den Kindern war der Geburtstag vom Lieblingsbub am Dienstag. Wie bei jedem Geburtstag eines meiner Kinder werde ich sentimental und spüre die Dankbarkeit, ihre Mutter zu sein, besonders intensiv. Ich habe es diese Woche entgegen meinen Gewohnheiten nicht geschafft, einen Geburtstagspost für den Sohn online zu stellen, der Tag mit ihm war dennoch d e r Lieblingsmoment der Woche. Die Innigkeit mit seinen Schwestern, die ihn mit besonderen Geschenken überrascht haben, hat mich so froh gemacht, seine Freude war meine Freude und das strahlende Gesichtchen am Geburtstagsmorgen ist der Lieblingsanblick.

Lieblingsbub am Geburtstag | berlinmittemom.com

Mein Lieblingsmoment nur für mich war diese Woche endlich mal wieder ein Sportmoment. Ich komme wieder in meinen Rhythmus, ich finde ganz allmählich wieder Zutrauen zu meiner Kraft und habe wieder weniger Angst, dass gleich der Schmerz im Rücken wieder zuschlägt. Im Alltag macht sich das bemerkbar, jetzt auch beim Sport. Diese Woche habe ich endlich mal wieder zwei Sporttermine geschafft und Katarina und ich konnten dabei gleich für unsere zwei nächsten Fitnesskolumnen die Fotos machen – ihr könnt euch also auf neuen Fitness-Content freuen.

Fitnesskolumne | berlinmittemom.com

Meine Inspiration der Woche für die Freitagslieblinge habe ich bei Daniela von Nenalisi gefunden. Ihr Blog ist ein klassischer Mamablog mit all den bunten Themen rund um das Leben mit Kindern. Diese Woche habe ich bei ihr aber etwas Besonderes gefunden. Daniela hat einen Blogartikel geschrieben und ein Video aufgenommen: „Du bist genau richtig!“ Damit richtet sie sich gegen den allgegenwärtigen Körperwahn, der sich auch schon unter Kindern bemerkbar macht und findet klare Worte, mit denen sie andere Eltern anspricht. Wir sind nämlich als Eltern diejenigen, die dafür verantwortlich sind, dass unsere Kinder mit geradem Rücken stehen können. Die ihnen beibringen sollten, nicht über andere zu urteilen. Die ihnen vorleben müssen, dass niemand besser oder schlechter ist aufgrund seines Äußeren (oder übrigens auch aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Religion, ihrer Herkunft, einer Behinderung…) und dafür Sorge tragen, dass sie Menschen danach beurteilen, wie sie sich verhalten und nicht danach, ob sie dick oder dünn, groß oder klein, schwarz oder weiß, alt oder jung … sind. Das ist eine große Aufgabe, aber sie ist uns mit unseren Kindern gegeben worden und wir sollten sie ernst nehmen und gut erfüllen.

Danke, Daniela – für deine klaren Worte und die eindeutige Haltung. Ich hoffe, dass ganz viele dein Video sehen und deinen Beitrag lesen.

Damit sind die Freitagslieblinge für diese Woche komplett und ich öffne die Linkliste für alle, die wieder mitmachen möchten und ihre Lieblingsmomente und Inspirationen der Woche teilen möchten.

Ich wünsche euch einen guten Start ins lange Wochenende und viel Sonne. Habt es fein!

 

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