Warmes Frühstück? Bis vor kurzem für mich undenkbar, halte ich doch seit langer Zeit an meinem morgendlichen Joghurt Obst und mit meinem selbst gemachten Kürbis-Kokos-Granola fest. Aber seit wir in Neuseeland waren, habe ich Porridge für mich entdeckt und je kälter es draußen wird , umso mehr freue ich mich morgens auf ein warmes Frühstück. Ich habe inzwischen eine Lieblingsvariante entwickelt, die ich mir immer zusammen mische: ein selbst gemachtes Mehrkorn-Porridge mit Zimt. Ich stelle immer eine größere Menge der Basismischung her und mache mir dann meine Portion morgens frisch, wenn die Kinder das Haus verlassen haben. Entstanden ist das Mehrkorn-Porridge einfach durch Ausprobieren verschiedener Zutaten. Jetzt habe ich die für mich perfekte Mischung zusammen. Mit einer köstlichen Tasse Milchkaffee ist mein warmes Frühstück dann mein erster Wohlfühlmoment des Tages, sobald die Kinder aus dem Haus und auf dem Weg zum Bus sind.

Mehrkorn-Porridge mit Zimt und Orangen | berlinmittemom.com

Rezept für Mehrkorn-Porridge (für den Vorrat)

Für das Basis Mehrkorn-Porridge:

Die Getreideflocken in der Küchenmaschine mahlen und mit den restlichen Zutaten vermischen. Das Basis Mehrkorn-Porridge in einem Vorratsglas luftdicht verschließen, zum Beispiel in diesem Mason Ball Jar hier von Lieblingsglas*, das fasst genau die Menge Porridge im Rezept.

Wer die Flocken lieber als Ganzes und nicht gemahlen mag, kann aus der hier angegebene Menge eine Flockenmischung für das Mehrkorn-Porridge herstellen und die anderen Zutaten ohne die Flocken mischen. Dann sollte die Getreideflockenmischung jeweils portionsweise über Nacht eingeweicht werden, bevor sie am nächsten Tag zusammen mit den anderen Zutaten zu warmem Mehrkorn-Porridge wird.

Für das Topping:

  • Agavendicksaft
  • Zimt nach Geschmack
  • Vanillemark
  • 1 EL Soja- oder Kokosjoghurt
  • gehackte Mandeln
  • gehackte Cranberries oder andere Trockenfrüchte
  • Obst nach Belieben
  • 1 Prise Salz

Und so geht’s:

1. 50g der Basismischung für das Mehrkorn-Porridge in einem kleinen Topf mit etwa 200ml Wasser mischen, aufkochen und bis zur gewünschten Sämigkeit auf kleiner Flamme einköcheln lassen. Mandeln hacken, Obst waschen und zurechtschneiden.

2. Das Mehrkorn-Porridge in eine Schale geben, mit Zimt und Vanillemark würzen und mit Agavendicksaft süßen. Ich rühre gerne einen Löffel Soja- oder Kokosjoghurt unter mein Porridge, damit wird es geschmeidiger und ein bisschen sahnig.

3. Das warme Frühstück ist fast fertig, jetzt wird dem Mehrkorn-Porridge nur noch das Topping hinzugefügt. Für mich sind das im Moment Orangenfilets, aber ich liebe es auch mit frischen Beeren, gedünsteten Äpfeln und Birnen oder grünen Trauben und Kiwi. Das fertige Mehrkorn-Porridge mit den gehackten Mandeln und Cranberries bestreuen und fertig ist das warme Winterfrühstück.

Mehrkorn-Porridge mit Zimt und Orangen | berlinmittemom.com

Mehrkorn-Porridge: Gesund und Lecker

Ich bin bei der Zusammensetzung meiner Basis für das Mehrkorn-Porridge natürlich nach Geschmack und persönlichen Vorlieben vorgegangen, tatsächlich aber haben die ausgewählten Getreide durchaus verschiedene gute Eigenschaften.

Hafer ist zum Beispiel glutenarm, sehr reich an Biotin, Magnesium und Zink (und damit gut für die Abwehrkräfte) und auch noch ein prima Eisenlieferant. Auf den Blutzucker wirkt er sich ebenfalls sehr positiv – ein Lieblingsgetreide. Dinkel und Hirse sind gänzlich glutenfrei, Buchweizen als Nicht-Getreide ist außerdem noch ein hochwertiger Eiweißlieferant und senkt nachweislich den Blutzuckerspiegel. Diese Mischung für mein Mehrkorn-Porridge ist also lecker u n d gesund. Jackpot!

Für mich ist mein Mehrkorn-Porridge im Moment das ideale Winterfrühstück, warm und köstlich und ein absoluter Wohlfühlmoment am Morgen. Und womit tut ihr euch morgens etwas Gutes?

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6 Kommentare

  1. Man kann die Flocken auch im Ganzen kochen, das dauert dann nur unwesentlich länger. Ich frühstücke von Oktober bis März durchgehend warm. Und wenn es so richtig kalt ist, dünste ich auch das Obst kurz an, mit Zimt. Im Dezember mit Lebkuchengewürz. Erst die Äpfel, dann etwas später noch eine Mandarine oder Birne. Banane wird nur kurz angewärmt, damit sie nicht matscht. Geht auch mit TK-Beeren (entweder die gemischten, oder Heidelbeeren). Und dann tu ich auch immer ein bisschen kalten Joghurt drüber. Nur wenns ganz schlimm ist draußen, gibt es warme Milch dazu.

    Und wenn man dringend Abwechslung braucht: Vollkorn-Grießbrei. Hirsebrei (koch ich für ein paar Tage vor und mach dann morgens einfach ein paar Löffel mit ein bisschen Wasser warm).

    Oder gerösteter Buchweizen, den es in jedem russischen Lebensmittelladen gibt ( der nächste bei Dir ist vermutlich der am S-Bahnhof Landsberger) – oder in der russischen ABteilung bei Edeka – einfach in leicht gesalzenem Wasser aufkochen, ein paar Minuten köcheln lassen. Wenn man duscht, quillt das noch nach und wenn man abgetrocknet ist, ist auch das Frühstück fertig. Ess ich mit Butter und Honig. Oder mit Pflaumenkompott. Oder als Ost-West-Frühstück mit Ahornsirup :-)
    Mahlzeit!

  2. Hallo Anna, sieht sehr lecker aus, wäre mir aber zu aufwändig. Bei mir gibts täglich Haferflocken – übrigens sind die glutenfrei – mit Leinsamen, Walnüssen, Äpfel und warme Milch. Dinkel ist nicht glutenfrei. Würde ich weglassen. Lg, Heike

  3. Hört sich lecker an -kommt auf die Liste zum ausprobieren ;)
    Da ich meist mit den Kindern frühstücke und danach das Haus verlasse gibt’s eher das „normale“ Frühstück … Brot, Toast oder Müsli im Wechsel … aber wäre hier vllt mal was fürs Wochenende

  4. Mmmmmh
    Hört sich lecker an -kommt auf die Liste zum ausprobieren ;)
    Da ich meist mit den Kindern frühstücke und danach das Haus verlasse gibt’s eher das „normale“ Frühstück … Brot, Toast oder Müsli im Wechsel … aber wäre hier vllt mal was fürs Wochenende

  5. Ich weiche im Winter Flocken mit geriebenen Nüssen über Nacht in Milch (im Kühlschrank) ein und stelle sie dann morgens kurz in die Mikro. Zucker/Sirup oder was auch immer und Obst nach Geschmack. Fertig (und genauso schnell wie Brote schmieren)!
    An anderen Tagen gibt es das Ganze kalt mit etwas Joghurt und geriebenem Apfel als Bircher Müsli. Was ich nicht schaffe fülle ich in ein Glas und nehme es mit zur Arbeit, so habe ich da auch noch was vernünftiges zum Frühstücken und bin den ganzen Morgen über gut versorgt.
    Liebe Grüße
    Inken

  6. Liebe Anna,
    ich schwöre auch auf warmes Frühstück – bei mir meist einfache Haferflocken und Obst mit etwas Wasser aufgekocht. Am Anfang konnte ich mir das gar nicht vorstellen, inzwischen liebe ich es!

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