Ich bin ja für Routinen. Und auch für Ordnung. Also für sowas wie "im Bett wird geschlafen, da braucht man keine Rutsche". Oder "Zähneputzen dauert nur 3 Minuten, das geht auch ohne Tamtam". Aber ich habe da so zwei kleine Zanhnputztrickser, die mich in den Wahnsinn treiben und alles tun, um sich vorm Zähneputzen zu drücken. Und da helfen Abweichungen von Routinen und Tricks für Mama ab und zu sehr! Wie gerufen kam mir da gerade die Playbrush von Tchibo, die es seit dieser Woche exklusiv online und in den Tchibo-Filialen gibt – denn hier wird angeblich das Zähneputzen zum Spiel. Ich hab's getestet! Und ich kann nur sagen… manchmal tut es gut, von Routinen abzuweichen oder der lieben Ordnung mal einen Tritt zu verpassen. Weil Abwechslung immer auch einen Perspektivwechsel bringt und sogar so hartnäckigen Minions wie meinen mal den Wind aus den Segeln nimmt.

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Bei meinen Kindern ist es nämlich wie wahrscheinlich bei den meisten: es wird mehr Energie darein gesetzt, das Zähneputzen zu vermeiden, zu umgehen oder mich dabei anzuschummeln, als einfach zu putzen. Und dann kommt wieder meine ungeliebteste Erziehungspersönlichkeit hervor – der Feldwebel. Und der meckert und brüllt auch mal, bis die Zähne geputzt sind. Lustig ist das nicht.

Aber die Playbrush von Tchibo, die sollte lustig sein. Und das kam mir wie gerufen, denn natürlich werden meine Minions ganz aufmerksam, wenn es was Neues gibt, erst recht, wenn es auch noch "irgendwas mit ner App" ist. Und die Playbrush ist irgendwas mit ner App, sie ist nämlich verbunden mit der Zahnputzapp Utoothia, in der die Zahnbürste zum Controller in einem Spiel wird. Aber mal von vorne.

Was ist die Playbrush von Tchibo und was kann sie?

Die Playbrush ist im Grunde eine bluetoothfähige Halterung für jede Handzahnbürste, per USB-Kabel aufladbar, die sich mit der App auf dem Handy oder Tablet (Android und iOS) verbindet. Es gibt drei Utoothia-Spiele im App-Store, wir haben Utoothia Magic und Utoothia Sky ausprobiert. Jedes dieser Spiele macht, gekoppelt an die Playbrush, aus der Zahnbürste den Controller für das jeweilige Spiel. Per Putzbewegung kann das Kind dann zum Beispiel sein Flugzeug steuern und fliegen oder die Kariesmonster beschießen, die der Zahnfee auf die Pelle rücken wollen.

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Jeder Spieldurchlauf dauert 2 Minuten und im Anschluss gibt die App dem Kind ein Feedback: Wie gut wurde geputzt? Welche Partien brauchen mehr Aufmerksamkeit? Auch während des Spiels meldet die App, ob der Putz- bzw. Spieldurchgang gerade gut läuft. Sie mahnt, langsamer zu putzen oder "mehr links unten" undsoweiter. Im Nachgang kann dann mit den Eltern ausgewertet werden, was das Kind beim nächsten Mal besser machen kann.

In einem eigenen Profil für jedes Kind, wird der Verlauf gespeichert, so dass man bei längerer und kontinuierlicher Benutzung auch eine Kontrolle darüber hat, ob und wie sich das Putzverhalten verändert bzw. verbessert. Jedes Kind kann für sein Profil einen Avatar gestalten und ihm seinen Namen geben.

Unser Fazit: lustig und mit Lerneffekt

Der Feldwebel seufzt erleichtert auf und legt sich schon mal hin: heute wurde er nicht benötigt, um die Kinder lautstark zum Zähneputzen zu rufen, sie scharf zu kontrollieren und zum Nachputzen zu verdonnern. Heute waren sie nämlich ganz scharf drauf, mit der Playbrush von Tchibo die Spiele auszuprobieren, sich ihre Avatare zu gestalten und dann per Zahnputzbewegung ihre Fluggeräte zu steuern bzw. Kariesmonster weg zu ballern. Beide Kinder haben drei (DREI!) Durchgänge geputzt, um alle beiden im App-Store heruntergeladenen Spiele auszuprobieren und ihre Punktzahlen zu verbessern. Denn natürlich kam zum Spieleffekt noch der Wettbewerb dazu: der Bub wollte unbedingt genauso viele "Toothies" (aka erspielte Punkte) erreichen, wie seine Schwester und umgekehrt. Die Highscores wurden also genau verglichen, wie bei allen anderen Spielen, die die Kinder auf dem iPad oder iPhone spielen.

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Der persönliche Highscore ist dann auch das, was genau zurück meldet, wie viel Putzanstrengung man in den verschiedenen Quadranten aufgebracht hat und wo man nicht so gründlich unterwegs war. Hier ist natürlich der Lerneffekt gegeben, denn die genaue Aufzeichnung der Putzbewegungen erstellt dieses individuelle Profil, das man als Eltern gemeinsam mit den Kindern auswerten sollte.

Spaß hatten die Minions auf jeden Fall und konnten von der Action mit der Playbrush gar nicht genug kriegen – ich glaube, so sauber waren die Zähne noch nie! Wer mir auf Snapchat folgt, konnte das Zahnputzexperiment und das Fazit der Minions übrigens live mitverfolgen.

Unsere Empfehlung

Die Playbrush von Tchibo kommt bei uns ab jetzt sicherlich regelmäßig zum Einsatz, denn diese Abwechslung beim Zähneputzen hat nicht nur für's Putzen gut funktioniert, sondern auch die durchaus angespannte Situation beim allabendlichen Zähneputzen für uns alle mal entspannt. Der Feldwebel hatte Pause und wir hatten stattdessen richtig Spaß an dden Zahnbürsten.

Für Kinder ab fünf scheint mir die Playbrush gut geeignet zu sein; noch besser passt es sicher für Kinder, die schon lesen können, denn die Rückmeldungen während des Putzens/Spielens durch die App kommen ja in schriftlicher Form, z.B: "Langsamer putzen!" oder "Oben links mehr putzen!" und auch die Auswertung der Profile funktioniert sicherlich besser, wenn die Kinder die Auswertung bereits lesen können.

Im Prinizip passt der Aufsatz auf jede Handzahnbürste, ich würde allerdings darauf achten, dass die Griffe der entsprechenden Zahnbürsten dick genug sind, damit sie fest in der Halterung sitzen und nicht wackeln. Je mehr Luft zwischen Bürstenhals und Playbrush, desto weniger genau ist die Ansteuerung via App und entsprechend auch die Aufzeichnung der Putzbewegungen.

Von den beiden Spielen, die wir ausprobiert haben, haben beide Kinder Utoothia Sky besser gefunden – ich übrigens auch. Wir fanden einfach fliegen besser als schießen, aber das sind so unsere persönlichen Vorlieben.

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Zum Zähneputzen mit Kindern gäbe es noch eine Menge zu sagen. Über die Tricks, die ich schon als Kind mit meinem Bruder angewendet habe (Zahnbürste nass machen, Zahnpasta auf die Zähne geben, damit der Atem unverdächtig riecht, mit den Zahnbürsten am Waschbecken lang schrubben für die möglichste echte Geräuschkulisse usw.) und mit denen meine Minions mich jetzt erfreuen. Oder über all das, was man mit Kindern schlauerweise macht, damit die Zähne gesund bleiben – auch schon im Milchgebiss. Über Zahnhygiene im Allgemeinen, Zahnseide für die bleibenden Zähne, Zwischenraumbürsten und Backenzahnversiegelung… ach, herrje! Zähneputzen mit Kindern ist ein Riesenthema. Kennt ihr?

Mit der Playbrush von Tchibo hat es für uns ein bisschen Leichtigkeit zurück bekommen. Etwas Spielerisches, das mir gut gefällt, weil es den Druck aus der Situation nimmt. (Der Feldwebel dreht sich im Bett noch mal rum und schnarcht laut.) Bei uns bleibt sie sicher im Einsatz.

Was sind eure Zahnputztricks, mit denen ihr eure Kinder motiviert? Und wäre die Playbrush auch was für euch?

signatur

 

 

 

 

12 Kommentare

  1. Hallo,

    hast du pro Kind so eine Playbrush oder eins für alle zusammen? klingt auf jeden Fall interessant, aber ich weiß nicht, ob ich für meine drei Kinder drei Stück anschaffen würde.

    • Wir haben tatsächlich zwei, aber eine reicht für mehrere Kinder, weil man pro Playbrush bis zu 5 Profile anlegen kann. Allerdings hast du dann natürlich die Situation, dass die Kinder nicht gleichzeitig putzen können, aber das lässt sich natürlich auch mit veränderten Routinen regeln. Aber ja, eine reicht für mehrere Kinder. 🙂

  2. Bei uns gab es die zu Weihnachten. Und nach der ersten Euphorie liegt sie nun schon seit Monaten in der Schublade und blinkt vor sich hin. Leider wurde der Award für "oben rechts" trotz intensivem Putzen nie freigeschaltet über Wochen und so kam sie nie über das erste Level hinaus und damit ließ die Lust nach. Klappt das denn bei euch??

    lG Vivi

      • Christian

        Hey, bei uns funktioniert sie recht gut. Hast du schon mal den Support angeschrieben? Eventuell ist es ein Fehler beim Gerät. LG Christian

  3. Ich glaub ich brauch das für mich selbtst 😉 Also nicht so sehr weil ich dann "irgendwas mit ner App" hab (gut vielleicht auch, man ist ja ehrgeizig und ich muss zugeben wenn ich dann mal ein Spiel auf dem Handyspiel will ich auch meinen Highscore knacken) Und auch Erwachsene putzen ja nicht gerne Zähne, die wenigsten werden wohl sagen, Mensch freu ich mich auf das Zähne putzen heute abend,sondern wissen einfach nur das es ein notwendiges Übel ist.

    Zahnseide ist da glaube ich nochmal ein ganz anderes Thema, das soll man ja laut Zahnarzt auch regelmäßig machen, es tatsächlich tun werden nur die allerwenigsten.

     Nochmal zur App. Ich denke allerdings das Feedback Region xyz sollte besser geputzt werden ist auch für Erchwachsene nicht undbedingt schelcht zu wissen, ich bin bin mir nämlich nicht sicher ob ich jeden Bereich gleich gut und gründlich putze gerade weil Bachzähne ja oft viel schwerer zugänglich sind.

  4. Vielen Dank für diesen tollen Tipp! Habe schon viel über die Playbrush gelesen und die Kommentare sind immer positiv.

    Wenn man gerade keine Playbrush zur Hand hat kann es auch hilfreich sein die Kleinen die Zahnbürste und den Zahnputzbecher selbst aussuchen zu lassen oder eine „Zahnputzuhr“ einzuführen. Auch gemeinsames regelmäßiges Putzen kann helfen.

  5. Kannst du was zur Langzeitnutzung sagen? Meine erste Playbrush war nach wenigen Tagen defekt. Damals über das große Versandhaus a gekauft. Jetzt hab ich wieder eine die längere Zeit in der Schublade lag. Leider zeigt sie keine Reaktion beim Versuch sie zu laden…

    • Hmmm… unsere liegen auch grade in der Schublade und sind „leer“. Müsste sie mal wieder aktivieren und schauen, ob das Laden noch funktioniert. Gibt es keinen Support auf der Seite? Da würde ich es mal versuchen.

  6. Pingback: Playbrush - Zähne putzen mit App und Spaß | berlinmittemom

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