Am Sonntag ist der erste Advent und ich habe den Backofen angeworfen, denn mein Weihnachtsmojo (diejenigen unter euch, die mir schon länger folgen wissen, was es damit aufsich hat) hat voll zugeschlagen. Schon drei Sorten habe ich gebacken, eine ist schon ganz und gar aufgegessen und eine ist neu in meinem Repertoire und ich möchte es unbedingt an euch weitergeben: ein köstliches vorweihnachtliches Rezept für Cranberry Schoko Cookies.

Rezept für Cranberry Schoko Plätzchen | berlinmittemom.com

Als ich neulich in New York war, habe ich mir auf der berühmten Shoppingmeile, der Fifth Avenue, nicht etwa Klamotten und Handtaschen gekauft, sondern mich unter anderem durch Kochbücher und Foodmagazine gefräst. Dabei habe ich dieses Rezept für Cranberry Schoko Cookies gefunden, im Original „Spiced Cranberry Bark Cookies“. Die klangen schon beim Lesen so verführerisch, dass ich sie hier gleich nachbacken musste. Das ist also quasi mein Mitbringsel für euch aus New York!

Cranberry Schoko Cookies mit weihnachtlichen Gewürzen

Die Besonderheit an diesen Cookies ist die „Cranberry Chocolate Bark“, übersetzt die Schokoladen-Cranberry-„Rinde“, die man parallel zum Keksteig herstellt und die nach dem Erkalten dem Teig beigefügt wird. Und als ich mal alle Mengenangaben von Cups und Tablespoons in Gramm umgerechnet hatte, war alles ganz einfach. Und köstlich!

Cranberry Bark Cookies | berlinmittemom.comCranberry Cookies mit Meersalz | berlinmittemom.com

Cranberry Schoko Cookies: Zutaten & Vorgehen

Für den Keksteig

  • 140g weiche Butter
  • 275g brauner Zucker
  • 80g weißer Zucker
  • 75g Rapsöl (nicht kaltgepresst) oder anderes geschmacksneutrales Öl
  • 2 Bio Eier, Größe M
  • 2 große EL Milch (Zimmertemperatur)
  • Mark einer Vanilleschote
  • 380g weißes Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Meersalz
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL geriebene Muskatnuss

Für die Cranberry-Schokolade

  • 300g gute Zartbitterschokolade, gehackt
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Piment, gemahlen
  • 1/4 TL gemahlene Nelken
  • ca. 100g frische Cranberrys, grob zerteilt
  • ca. 30g geröstete Haselnüsse oder Mandeln, gehackt
  • ca 1 TL grobes Meersalzflocken

Cranberry Schoko Cookies: So geht’s

  1. Ofen vorheizen auf 180°, Backbleche mit Backpapier belegen
  2. In der Küchenmaschine Butter, die zwei Zuckersorten und das Öl für ca. 3-4 verrühren, bis die Masse schaumig wird. Dann nacheinander die Eier hinzufügen und jeweils gründlich unterrühren.
  3. Den Mixer eine Stufe herunterschalten und Milch und Vanillemark hinzufügen. Alles für eine weitere Minute miteinander verrühren.
  4. In einer anderen Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, dem Natron, Salz, Zimt und Muskatnuss verrühren, nach und nach zu der Butter in die Rührschüssel geben, bis sich alles gut miteinander vermischt hat.
  5. Die gehackte Schokolade in einer Metallschüssel mit den Gewürzen vermischen und im Wasserbad schmelzen. Dann auf ein Backpapier gießen und mit dem Spatel glatt verstreichen. Sofort mit den gehackten Nüssen und den Cranberrys bestreuen und alles mit dem Spatel leicht festdrücken. Mit Meersalzflocken toppen und im Kühlschrank fest werden lassen.
  6. Die fertig ausgehärtete Schokolade vorsichtig in Stücke brechen und unter den Cookieteig mischen. Alles noch mal für ca 10 Minuten stehen lassen.
  7. Jeweils einen Esslöffel Teig für die Cranberry Schoko Cookies als kleine „Häufchen“ auf die vorbereiteten Bleche mit Backpapier setzen. Je nach Festigkeit des Teigs kann man versuchen, die Häufchen zu kleinen Kugeln zu formen. Ich habe sie mit dem Esslöffel auf dem Blech ein bisschen geformt. Auf ausreichenden Abstand zwischen den Häufchen achten und sie nicht zu groß machen, da die Cookies auseinanderlaufen.
  8. Cranberry Schoko Cookies für ca 12 Minuten im vorgeheizten Backofen backen, aus dem Ofen nehmen und noch 10 Minuten auf dem Backblech stehen lassen, je nach Geschmack noch mal mit grobem Meersalz bestreuen. Vorsichtig vom Blech nehmen und auskühlen lassen.

 

Rezept für Cranberry Schoko Cookies zu Weihnachten | berlinmittemom.com

Am besten schmecken die Cranberry Schoko Cookies ganz frisch oder sogar warm, aber sie halten sich auch für einige Tage luftdicht aufbewahrt in einer Keksdose und zwischen Lagen von Backpapier. Wir fanden sie köstlich, schokoladig und würzig mit all den Weihnachtsaromen, aber es sind auch nicht unbedingt klassische Weihnachtsplätzchen. Daher eignen sie sich wunderbar für einen Adventssonntag am Kaminfeuer oder für den Adventskaffee mit lieben Freunden.

Wir haben sie übrigens auch schon abgewandelt und sie mit gehackten Pistazien und Milchschokotropfen gebacken. Auch sehr lecker. Die Cranberry Schoko Cookies sind jedenfalls hier schon eins der beliebtesten Mitbringsel von unserem New York-Trip und werden in dieser Saison möglicherweise auch noch mal gebacken…

Probiert ihr auch gerne mal ein neues Plätzchenrezept in der Vorweihnachtszeit oder bleibt ihr lieber bei euren Klassikern?

 

9 Kommentare

  1. Oh Anna! Das ist ja ein super schönes Rezept und es sieht auf deinen Bildern schon so verführerisch aus. Ich probiere es mal nachzumachen. Vorweihnachtliche Grüße aus Hamburg zu dir, Jule

  2. Das sieht sehr lecker aus, aber stimmt die Mengenangabe für Zucker? Also, ist das wirklich fast genauso viel Zucker wie Mehl (+ 300 Gramm Schokolade)? Das klingt für mich gewagt süß.
    Ich habe gestern die „feinen Mandelherzen“ gebacken, zum ersten Mal, und fand sie hammerlecker. Und dann sehen sie auch noch sehr elegant aus, mit dieser geschälten Mandel in der Mitte.
    Als nächstes wollte ich die Husarenknöpfe machen, die sehen nämlich auch supergut aus. Und ich hab mir fest vorgenommen, nicht jedes Jahr die gleichen Kekse zu backen. Somit kommen erprobte Rezepte jetzt genau richtig.

    • Es stimmt, es ist sehr süß. Ich glaube, das geht auch mit sehr viel weniger Zucker und werde sie demnächst auch mit weniger ausprobieren. Die Mandelherzen sind super und die Husaren werden dir auch gefallen. Hier stehen am Wochenende meine Schoko-Orangen-Sterne auf dem Zettel – das Rezept ist auch hier auf dem Blog. Liebe Grüße und eine schöne Adventszeit für dich!

      • Aus der Versuchsküche: 150 g brauner + 50 g weißer Zucker – ich finde sie sehr schmackhaft und auf keinen Fall zu unsüß. Und ehrlich gesagt hab ich von den 300 g Cranberry-Schokolade dann auch nur 200 g verbacken.
        Es funktioniert auf jeden Fall auch so, also man muss da dann nicht etwa mehr Mehl zugeben, damit der Teig fester wird, wie ich erst dachte. Nur die Milch habe ich dann weggelassen aus Konsistenzgründen. Daneben trocknen die Husarenknöpfe, die umwerfend dekorativ aussehen, und deshalb nicht gegessen werden dürfen… (Scherz!)

  3. Sieht sehr sehr sehr lecker aus.. ob ich mich mal wieder ans Backen wagen soll :)
    ich glaube schon <3 Alles Liebe Emma

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