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20. Juni 2026
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5. Juni 2026
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2. Mai 2026
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24. Juli 2021
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14. Juli 2021
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    Willkommen auf dem Berliner Mama Blog mit Blick über den Tellerrand.
    Berlinmittemom ist der Ort für authentische Texte übers Elternsein, Lieblingsbücher, bunte Brotdosen und Pflaster auf Kinderknien. Hier geht es um den Familienalltag im Berliner Großstadtflair, um Reisen mit Kindern, Erziehungs- und Bildungsthemen und das gute Leben.

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  • F Ü N F ☆ Schon Frühling und zwischendurch fast Sommer (und dann doch nicht) und ein Familienfest folgt auf unschöne Neuigkeiten, folgt auf lieben Besuch, folgt auf Katastrophenlage der Welt, folgt auf liebste Momente mit liebsten Menschen, folgt auf totalen Energieschub, folgt auf vollkommene Erschöpfung. Gleichzeitigkeit. Im Großen und im Kleinen. Es scheint die Überschrift zu allem Leben zu sein, und obwohl ich mir dessen schon sehr lange sehr bewusst bin, kriegt es mich immer wieder. Haut mich um, legt mich lang, setzt sich mir aufs Herz, nimmt mir kurz allen Atem - bevor dasselbe, exakt dasselbe Bewusstsein dafür, dass im Leben immer alles von Dualität bestimmt ist und das Schöne und das Schwere immer gemeinsam präsent sind, mich wieder tief Luft holen lässt. Meine Lungen füllen sich mit dem schönsten Atem, im Kopf prickelt es, das Wissen um die Verbindung zwischen allen Dingen macht sich in mir Platz, alles wird hell und richtig und ich erinner mich wieder, begreife wieder mit absoluter Gewissheit die Gegenwart von Glück in jedem Augenblick. Wahrhaftigkeit. Und sie kommt mit dem Gesicht der Liebe. Sie kommt immer zu mir zurück. #daslebenistimmergleichzeitig
1. After Friseur Selfie
2. Essen mit Kids und Freundin
3. Fifteen
4. Besuch bei Papa
5. Memory Lane mit längster Freundin überhaupt 
6. Geliebtes Heimatstädtchen aus dem Hotelzimmerfenster
7. Party of Five (auf der Nichtenkommunionsfeier)
8. Berliner Käffchen bei Betty & Caty
9. Besuch beim Brudi
10. Berliner Kirschblüten
  • V I E R ☆ Manchmal vergesse ich, worauf es ankommt. Für mich persönlich, aber auch ganz grundsätzlich. Ja, wir sind alle verschieden und priorisieren, brauchen, wünschen uns unterschiedliche Dinge im Leben. Aber letztlich ist es doch so: selbst wenn alle unsere Wünsche zB beruflich sich erfüllen, selbst wenn wir Familie haben, selbst wenn wie erfolgreich oder vermögend sind… können wir immer noch einsam sein. Respekt vermissen. Uns nicht gesehen fühlen. Uns nicht richtig fühlen. Und das hängt viel mehr mit den verschiedenen Lebensphasen zusammen, als mit den Menschen, mit denen wir das Leben in den jeweiligen Phasen teilen. Etwas, das sich mit 45 noch gut angefühlt hat, passt vielleicht mit 49 nicht mehr. Dieser Tage schaue ich mich selbst genauer an und stelle fest: ich verändere mich immer noch, immer wieder, es kann immer noch Erstaunliches geschehen, immer wieder. Es herrscht niemals Stillstand. Und ich kann, muss, darf - nichts einfach als gegeben hinnehmen. Ich kann, darf, muss - ändern, was nicht mehr passt. Ich muss, darf, kann - meinen Fokus auf etwas ganz anderes richten, als bisher. Auf jemand anderen. Auf m i c h. Manchmal vergesse ich, worauf es ankommt. Manchmal vergesse ich, dass ich immer noch, immer wieder neu sein darf. Manchmal vergesse ich, dass ich die Hauptperson in meinem eigenen Leben bin. Und dass diese Hauptperson mehr Text kriegen sollte, mehr Spotlight, mehr Airtime. Es gibt keine Zweitbesetzung, sie hat den Part nicht zufällig. Sie ist genau die Richtige. Gestern und heute. Und morgen erst recht. Unbedingt.
#hauptrolleimeigenenlebensfilm
  • D R E I ☆ Wie das Leben so läuft und wie es so kurz und so innig, so banal wie intensiv ist, alles zur selben Zeit! Ich frage mich, ob diese Sicht darauf eine Alterserscheinung ist, so wie mein sich jährlich steigerndes Entzücken über den wiederkehrenden Frühling. Dieser Blick auf die Welt, der mich das Werden, Sein und Vergehen im selben Moment sehen lässt. Auf eine Art hatte ich diesen Blick schon immer, aber er bestimmt immer häufiger meine Sicht auf die Welt. Und ich mag das! Diese Perspektive lässt mich oft den Augenblick bewusster spüren, egal, ob er sich gut oder schwer anfühlt. Sie gibt mir manchmal mehr Klarheit und die (gefühlte) Fähigkeit, Wichtiges von Nebensächlichem zu unterscheiden. Dabei werden die großen Themen irgendwie eindeutiger, die anderen verblassen. Das Unospiel mit den Kids ist wichtiger als diese eine Mail. Der Spaziergang mit Mann und Hund ist bedeutsamer als dieses wichtige Telefonat. Die Falten, die grauen Haare, die knacksenden Gelenke - was bedeutet das denn wirklich, wenn ich das, worum es für mich geht, immer in meiner Hand halte? Die Unokarte, die Hundeleine, die Hand meines Mannes, der Hausschlüssel, die Teetasse, die Hände meiner Kinder? Alles ist Alltag, ist Leben, ist Banalität, ist Bedeutsamkeit, ist Jetzt, Gestern und Morgen - ist Unendlichkeit im Augenblick. Mehr gibt es nicht zu wollen. #nichtmarrakesh #hausammeer #prerowliebe 
1. Spaziergangsselfie
2. Hund an Kirschblüten
3. Hund, Oktopus, Goldkind
4. Prerow, Ankunft
5. Kater auf meinem Lieblingsplatz
6. Strandrunde
7. Skip-Bo
8. Stulle
9. Eiche
10. Spaziergangsselfie mit Mann
  • ZWEI ☆ Die Wochen verstreichen wie nichts mit Alltag, Familienleben, neuen und alten Gewohnheiten, aus denen wir immer wieder Rituale formen, um alles (be)greifbar zu machen. Wir halten diesen Alltag fest, machen Fotos und Geschichten daraus - all das, um diese vielen unaufgeregten Momente zu halten, aus denen sich unser tägliches Leben zusammensetzt wie aus tausenden Puzzleteilen. Von den meisten dieser Teile wissen wir nicht, ob und in welcher Art und Weise sie bedeutungsvoll sind, während wir sie zusammensetzen. Nicht mal, ob dieses Zusammensetzen passend oder sinnvoll ist. Aber wir fügen die Teile weiter zu einem Bild, in dem wir alle unseren Platz haben: die Kinder, der Mann, die Tiere, der Garten, der Frühling, die wiederkehrenden Abläufe, die Stadt, die See, das Land - ich. Und irgendwie ergibt es immer wieder aufs Neue… Sinn. 

1. Kirschblüte
2. Sport & Kaffee
3. Der Himmel über Charlottenburg
4. Percyliebe
5. Wok
6. Kranksein & Memory
7. Admiralspalast 
8. Goldkindliebe, Selfiestyle
9. Touri in der eigenen Stadt
10. High Tea
  • M O N T A G ☆ Irgendwie muss Routine her, in allen Bereichen. Neue Routinen, die abgelaufene und sinnentleerte Gewohnheiten ersetzen. Routinen, Gewohnheiten, Struktur als Gegengewicht zu Chaos, (gefühlt) zu verschobenen Wertesystemen, zu dem Gefühl von Machtlosigkeit. Das geht nur im Kleinen. Wenn ich aus tiefstem Herzen lieben will, auch „da draußen“, wenn ich mich nicht von dem Sog an Hass, Hetze, Menschenfeindlichkeit und Selbstgerechtigkeit verschlingen lassen, sondern an meinem inneren Kompass festhalten will (und das muss ich, das b i n ich), muss ich im Kleinen Ordnung haben. Das Gefühl von Selbstwirksamkeit. Liebe für mich selbst, aus der Liebe fürs Außen genährt werden kann. Insofern - neue Routine hier (nur bei mir neu, alle anderen machen ja sowas ständig): ein Wochenpost mit 10 Bildern aus den letzten 7 Tagen. Montag bis Montag, in no particular order. Heute dabei: Möbelschwede mit meinen Kids, Sonnenaufgang am BER, Hund an Oktopus, Beerdigung, Haus am Meer, Selfie im Park, Selfie mit Goldkind, Kettlebelltraining, Nordstrand Prerow, Spaziergang durch Mitte. Würde ja in alter Bloggermanier fragen, ob ihr Lust habt auf sowas, aber ich mach‘s halt sowieso. :)
Seid lieb da draußen und passt auf euch auf. #montsgbismontag #theberlinmittemomtribe #neueroutinenstattaltegewohnheiten #wochenrückblick
  • Persönliche und ganz subjektive Leseliste zum Thema Israel/Palästina. Ergänzt gerne mehr Buchtipps in den Kommentaren.

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